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Ende der Bauarbeiten in Sicht

Krummbogen Ende der Bauarbeiten in Sicht

In vier Wochen sollen die Baumaßnahmen Am Knotenpunkt Krummbogen / Bahnhofsstraße abgeschlossen sein. Bereits gestern wurde der Krummbogen wieder beidseitig für den Verkehr freigegeben.

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Marburg. Die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes stellt „eines der größten Tiefbau-Projekte der letzten Jahre“ dar, wie Bürgermeister Franz Kahle (Grüne) bei der gestrigen Öffnung des Krummbogens sagte. In drei Bauabschnitten wird der Bereich für rund zehn Millionen Euro umgestaltet. Neben den Arbeiten an der Oberfläche sind dabei auch etwa 5,2 Kilometer Rohrleitungen verlegt worden. Bis Ende Mai werden die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt noch andauern.

Unter anderem sind die Fuß- und Radwege noch nicht fertig gestellt. Aus diesem Grund wies Thomas Engelbach vom Fachbereich Tiefbau darauf hin, dass „eine erhöhte Aufmerksamkeit der Fußgänger weiterhin nötig sein wird“. Trotz der anhaltenden Baumaßnahmen entschloss sich die Stadt aber zur vorzeitigen Öffnung des Krummbogens für Kraftfahrzeuge, um die Anlieger „nicht unnötig zu belasten“. Kahle bedankte sich bei den beteiligten Akteuren für die Einhaltung des im vergangenen August angekündigten Termins. „Trotz des strengen Winters liegen wir im Zeitplan“, zeigte er sich zufrieden. Er freue sich „besonders für die Gewerbetreibenden im Nordviertel“, dass der Verkehr nun wieder freigegeben ist.

Auffahrt wird am 13 Mai freigegeben

Die Auffahrt zur Bundesstraße 3 ist derzeit noch gesperrt und wird nach Aussage des Bevollmächtigten von Hessen Mobil, Willi Kunze, am 13. Mai freigegeben. Auch er bedankte sich, dass die Baustelle „mit viel Umsicht geführt worden“ sei. Es sei eine große Herausforderung gewesen bestätigte auch der städtische Baudirektor Jürgen Rausch. Es handele sich schließlich um einen Knotenpunkt für täglich 16 000 Fahrzeuge. Das Ergebnis sei nun aber neben den notwendigen Tiefbauarbeiten unter anderem die Schaffung neuer Radspuren, sowie insgesamt breiterer Flächen für Fußgänger und Radfahrer. Die Erneuerung der Kreuzung, sowie der Elisabethbrücke sollen aber „erst der Beginn“ für die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes sein.

Die Ausschreibung für den dritten Bauabschnitt laufe bereits, so dass man mit einer Beendigung der Arbeiten im Dezember 2014 rechnen könne, sagte Rausch. Während das Bahnhofsgebäude selbst ebenfalls Ende Mai dieses Jahres fertig umgebaut sein soll, werden die Maßnahmen auf dem Vorplatz weitergehen. Unter anderem soll ein Fahrgastinformationssystem installiert werden und eine Mittelinsel für den öffentlichen Nahverkehr geschaffen werden.

Daher werde es auch weiterhin immer wieder Änderungen in der Verkehrsführung oder bei den Standorten der Bushaltestellen geben. Die Stadt werde aber im Einzelnen frühzeitig darüber informieren, versprach Rausch. Bernd Kerner von den Stadtwerken verwies darauf man müsse „dem Verkehrsfortschritt folgen.“

von Peter Gassner

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