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Emotionen in Licht, Farbe und Musik

Marburger Himmelsleuchten Emotionen in Licht, Farbe und Musik

Es liegt am Auge des Betrachters: Das 2. Marburger Himmelsleuchten war aus Sicht vieler Zuschauer und der Veranstalter ein voller Erfolg. Mehrere tausend Besucher verfolgten das Spektakel vom DVAG-Gelände aus.

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Das DVAG-Gelände im Nordviertel war farbig beleuchtet, sodass die Allee zum Flanieren einlud.Fotos (2): Thorsten Richter

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. „Ohne Worte. Das könnte in der Überschrift der OP stehen“, sagte eine begeisterte Besucherin, die das Feuerwerk mit Freunden vom Vorplatz des DVAG-Congressgebäudes beobachtet hatte. Wie wolle man auch die kunstvollen Motive, die Farbspiele, die Effekte beschreiben? Ähnlich begeistert äußerten sich viele Zuschauer. Pyrotechniker aus Stadtallendorf hatten das spektakuläre Feuerwerk auf den Afföllerwiesen gezündet. Veranstalter war die zur DVAG-Gruppe gehörende Vila Vita Gastro GmbH, die der Unternehmerfamilie Pohl gehört. Vila-Vita-Geschäftsführer Michael Hamann hatte die Musik ausgewählt, nach der die Pyrotechniker die passenden Feuerwerks-Kunststücke entwafen.Klassik und Moderne trafen aueinander: Von „Also sprach Zarathustra“ von Richard Strauss bis hin zu „Clocks“ der Band Coldplay. Filmmusik aus „Batman“ oder „Terminator“ war ebenfalls zu hören.

Marburger Himmelsleuchten. Foto: Thorsten Richter (thr)

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Bereits am frühen Abend waren viele Besucher in die Anneliese Pohl-Allee zum Flanieren gekommen. Neben der Strandbar waren auch die Gastronomiebetriebe sowie das DVAG-Museum geöffnet, zudem gab es eigens für den Anlass eingerichtete Grillstationen. „Das ist für uns ein schönes Ferienende, es ist mild und wir können am letzten Tag gemeinsam etwas Schönes erleben“, sagte eine Mutter, die mit Ehemann und Kindern auf das Feuerwerk wartete. Insgesamt kamen nach Schätzungen von Hamann mehr als 4000 Besucher aufs DVAG-Gelände - so viele wie etwa im Vorjahr. Das freute auch DVAG-Vorstand Andreas Pohl (50), der mit seiner Ehefrau und Kindern sowie Freunden das Feuerwerk von der dritten Etage der Holding aus beobachtete.

Mit dabei waren auch Vorstandskollege Robert Peil, DVAG-Aufsichtsratschef Friedrich Bohl sowie Oberbürgermeister Egon Vaupel, jeweils mit Ehefrauen.

Für Pohls war der Anblick auch mit Wehmut verbunden: Im vergangenen Jahr noch war der im Juni diesen Jahres verstorbene Vater Dr. Reinfried Pohl dabei - damals schaute die Familie vom Büro-Balkon des Patriarchen in der vierten Etage aus auf das Geschehen. „Mein Vater hätte sich über das Feuerwerk heute sehr gefreut“, sagte Andreas Pohl der OP.

Er wolle den Wunsch seines Vaters erfüllen und das Fest zur Tradition in Marburg machen - so etwas habe es schließlich bislang nicht gegeben. Der Termin im nächsten Jahr stehe aber noch nicht fest. Vaupel sagte: „Das Feuerwerk war noch schöner als im vergangenen Jahr.“

Kritik gab es auch - einige Anwohner in der Innenstadt berichteten, sie hätten nur Lärm gehört und nichts gesehen.

von Anna Ntemiris

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