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Eltern müssen selbst mit anpacken

Spielmobil Eltern müssen selbst mit anpacken

Ein flexibles Ferienangebot für Kinder von sechs bis elf, ganz ohne Verpflichtungen und zum kleinen Preis - so lässt sich das erfolgreiche Konzept des Spielmobils zusammenfassen. 200 Kinder nahmen teil.

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So einfach wie bei „Schlag den Raab“: Wer am schnellsten sägt, gewinnt. Foto: Marcus Hergenhan

Ginseldorf. Dabei hat das Projekt der Jugendförderung unter Leitung von Frauke Haselhorst mittlerweile eigentlich drei Spielmobile, wie die restaurierten Zirkuswagen genannt werden.

„Die Wagen fungieren sozusagen als unsere Basis, wir fahren damit jede Woche in einen anderen Stadtteil, erst Hermershausen, dann Bauerbach, Michelbach, Schröck und jetzt in der fünften Schlusswoche Ginseldorf“, erklärte Haselhorst auf der Abschlussveranstaltung am Freitag.

Die Chefin war mit der Leistung ihres Teams sichtlich zufrieden, immerhin lässt sich der Erfolg auch leicht feststellen, denn wenn es den Kindern gefällt, kommen sie am nächsten Tag einfach wieder.

„Wir hatten dieses Jahr insgesamt etwa 200 Kinder, die teilgenommen haben, dabei können sie mit ihren Eltern frei entscheiden, an wie vielen Tagen sie kommen wollen, es gibt keine Verpflichtungen“, sagt Haselhorst.

Jungen bauten,Mädchen spielten Theater

Zum Abschluss hatten die Kinder gemeinsam mit den zwölf Betreuern ein kleines Theaterstück und diverse Elternwettbewerbe vorbereitet. Im Fokus stand dabei dieses Jahr vor allem das Thema Holzhüttenbau, denn dieses Angebot war besonders gut angekommen.

Für die eingeladenen Eltern und Großeltern der Abschlussveranstaltung bedeutete dies, dass sie nun selbst Hand anlegen mussten. So wurde um die Wette gesägt, gehämmert und im Falle des ungewollten Kontakts von Fingernagel und Hammer, auch mal geflucht.

Natürlich gab es für die schwer arbeitenden Erziehungsberechtigten auch selbst gebackene Waffeln und frisch gepresste Limonade zur Stärkung, präsentiert in Hütten aus von Kinderhand zugesägten Brettern. „Ich finde es richtig gut, dass es in diesem Jahr mal ein Jungs-Thema gab, da waren meine beiden richtig begeistert“, zog Besucherin Christina Braun Bilanz, deren Söhne Fabian (8) und Leonard (10) sichtliche Freude am Handwerken hatten.

In Sachen Theateraufführung hielten sich die angehenden Tischlermeister allerdings noch vornehm zurück, sodass der kurze Beitrag über sinnvolle Arbeitsteilung zwischen Planung und Ausführung nur von den Mädchen vorgeführt wurde.

von Marcus Hergenhan

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