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Eltern müssen für HPV-Impfung nicht in Vorlage treten

Gebärmutterhalskrebs Eltern müssen für HPV-Impfung nicht in Vorlage treten

Die Kosten der Schutzimpfung gegen Gebärmutterhalskrebs können weiterhin über die Chipkarte der Krankenversicherten abgerechnet werden.

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Marburg. Die Kündigung des Vertrages durch die Kassenärztliche Vereinigung war unwirksam. Dies entschied die 6. Kammer des Sozialgerichts Marburg in einem am Freitag veröffentlichten Beschluss. Bis 2010 musste man die Kosten der Impfung gegen den HPV-Virus, der als Krebsauslöser gilt, aus eigener Tasche vorlegen. Die Kosten von 500 bis 700 Euro hielten daher viele Eltern davon ab, ihre Töchter immunisieren zu lassen.

Die Kassenärztliche Vereinigung kündigte den Abrechnungsvertrag mit den Ärzten zum 31. Dezember 2010. Das Marburger Sozialgericht gab den Krankenkassen Recht: Die Kündigung sei unwirksam.

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