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Elisabethschule hat zunächst weiterhin keinen Leiter

Marburg Elisabethschule hat zunächst weiterhin keinen Leiter

Die Entscheidung ist getroffen, kann aber noch nicht umgesetzt werden: Das Kultusministerium in Wiesbaden hatte am 7. Juli entschieden, dass Tobias Meinel, bisher Studienleiter am Gymnasium Philippinum, neuer Leiter der Elisabethschule wird.

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Schüler der Elisabethschule bei der Eröffnungsveranstaltung zu "Zeitung in der Schule". Archivfoto

Marburg. Weil einer der beiden unterlegenen Bewerber Akteneinsicht gefordert hat, kann Meinel die Stelle aber noch nicht antreten, wie Peter Müller, Leiter des Staatlichen Schulamts Marburg-Biedenkopf, am Freitag der OP bestätigte. Müller geht davon aus, dass sich die Sache aber zügig klären wird und das Gymnasium bald den Nachfolger für den in den Vorruhestand gegangenen Karl-Heinz Fuchs begrüßen kann. Die Verantwortung für die Verzögerung des Auswahlverfahrens trage das Hessische Kultusministerium, das Schulamt habe in dieser Sache keinen Einfluss gehabt, so Müller.

Das Auswahlverfahren sei rechtzeitig vor Beginn der Sommerferien beendet worden, sagte Alexander Hirt, stellvertretender Pressesprecher des Kultusministeriums, auf Anfrage der OP. „Seitdem ein Bewerber Akteneinsicht beim Verwaltungsgericht gefordert hat, liegt die Sache nicht mehr in unseren Händen“, so der Ministeriumssprecher. Er räumte aber ein, dass das sechs Monate dauernde Bewerbungsverfahren sich „in die Länge gezogen“ habe. „Es war schwierig, weil es drei Kandidaten gab, die relativ vergleichbar waren. Da wurden auch Stimmen von außen eingeholt“, erklärte er.

von Anna Ntemiris

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Printausgabe der OP.

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