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Elisabethenhof baut neues Altenheim

Altengerechte Wohnungen Elisabethenhof baut neues Altenheim

Die Nachfrage nach barrierefreien und altengerechten Wohnungen steigt. Seit Jahren wird in Marburg über Wohnraum im Alter diskutiert. Der private Träger des Elisabethenhofs rüstet sich nun für die Zukunft und baut Altenheim, Hospiz und Wohnungen neu oder um.

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Das evangelische Alten- und Pflegeheim Elisabethenhof wird saniert. In dem Gebäude sollen barrierefreie Wohnungen eingerichtet werden. Dahinter wird ein neues Heim gebaut.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Der Elisabethenhof wurde um 1913 von Elisabeth Zimmer als Hilfswerk für schwer erziehbare Mädchen gegründet – heute würde man für in Not geratene Frauen und Mädchen sagen.

Gut 100 Jahre später soll aus dem Elisabethenhof ein modernes Alten- und Pflegezentrum werden. Bereits seit 1981 ist der Elisabethenhof am Rotenberg ein Alten- und Pflegeheim der Evangelischen Altenhilfe Gesundbrunnen e.V. Hofgeismar, die auch das dortige Hospiz betreibt. Längst werden am Rotenberg also nicht mehr junge Frauen, sondern ältere und kranke Menschen auf Grundlage christlicher Werte gepflegt und betreut.

Die Betreiber haben nun einen Münchener Investor beauftragt, aus dem Elisabethenhof ein modernes Wohn- und Pflegezentrum für ältere Menschen zu machen. Ein neues Altenpflegeheim mit insgesamt 66 Plätzen soll hinter dem jetzigen Elisabethenhof gebaut werden. Bisher gibt es im Elisabethenhof 56 Plätze. Der denkmalgeschütze Elisabethenhof soll grundsaniert und zu einem Haus mit altengerechten Wohnungen umgebaut werden, erklärte Margaretha Eidam, Leiterin der Einrichtung, auf Anfrage der OP.

Im Anschluss an die Südseite des neuen Altenpflegeheims wird das Hospiz als eigenständiges Gebäude entstehen. Die Anzahl der Hospiz-Plätze soll von sechs auf zehn erhöht werden und auf der unteren Geschossebene eingerichtet werden. Das darüber liegende Geschoss diene unter anderem für Aufenthaltszwecke des Personals. Von diesem Geschoss soll es eine Verbindung über einen Flur zum neuen Pflegeheim geben, heißt es in der Vorlage.

Die Gebäude werden laut den Plänen mit einer Tiefgarage unterbaut und sind barrierefrei für betreutes Wohnen geeignet.
Mit der baulichen und konzeptionellen Erweiterung der Einrichtung werde auch das Personal aufgestockt, so Eidam.

von Anna Ntemiris

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