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Elf heimische Dörfer auf der Jagd nach den Goldmedaillen

Unser Dorf hat Zukunft Elf heimische Dörfer auf der Jagd nach den Goldmedaillen

Sterzhausen und Mellnau machen am Montag den Anfang, Ende des Monats sind Niederwalgern und Speckswinkel dann die letzten der elf heimischen Orte, die von der „Unser-Dorf-Jury“ besucht werden.

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Wer sich vor der Jury gut präsentiert, wie hier die Mengsberger Kinder, kann sich am Endes des Dorfwettbewerbs möglicherweise als Goldmedaillengewinner feiern lassen.Archivfoto

Marburg. Viele der teilnehmenden Orte sind zum wiederholten Mal dabei und haben aus früheren Jury-Besuchen gelernt, neue Ideen aufgegriffen und etwaige Schwachstellen verbessert. Auf jeden Fall sind sie bis zum letzten Moment vor dem Eintreffen bemüht, der Jury ein schmuckes und lebendiges Ortsbild zu präsentieren.

Das gehört einfach dazu, auch wenn seit der Reform des Wettbewerbskonzeptes vor einigen Jahren nicht mehr allein der schöne Anblick eines herausgeputzten Dorfs zählt, sondern viel stärker die Projekte und Initiativen, die eine Dorfgemeinschaft verfolgt, um zukunftsfähig und für die Bevölkerung attraktiv zu bleiben.

Start in Sterzhausen

Spannend wird es am Montag zunächst für den Lahntaler Ortsteil Sterzhausen, der unter anderem auf das Generationenprojekt Krafts Hof setzen wird, und für Mellnau, das bei der jüngsten Teilnahme einen Sonderpreis errang und allein mit der Burg über ein weithin sichtbares Plus verfügt. Am Mittwoch geht es dann für die Jury in drei benachbarte Orte: Ginseldorf, Bauerbach und Kleinseelheim.

Die Konkurrenz kommt für die heimischen Teilnehmerorte in der ersten Wettbewerbsstufe (Region West I) nicht nur aus dem eigenen Landkreis. Für die Orte, die sich nicht im Dorferneuerungsprogramm befinden - das sind Ginseldorf, Bauerbach, Kleinseelheim, Großseelheim und Rüdigheim -, gibt es mehrere Mitbewerber aus Nachbarkreisen: Rabenau-Allertshausen aus dem Kreis Gießen sowie aus dem Lahn-Dill-Kreis Braunfels-Neukirchen, die Sinner Ortsteile Fleisbach und Edingen sowie die Dillenburger Stadtteile Manderbach und Oberscheld.

Die in der Dorferneuerung befindlichen Orte Sterzhausen, Mellnau, Erfurtshausen, Oberdieten, Niederwalgern und Speckswinkel haben nur einen „auswärtigen“ Konkurrenten: Den Wettenberger Ortsteil Launsbach aus dem Nachbarkreis Gießen. Die Sieger der Regionalentscheide nehmen im kommenden Jahr am hessenweiten Landesentscheid teil. Wer dort überzeugt, misst sich im dritten Wettbewerbsjahr mit den anderen Landessiegern im Bundesentscheid „Unser Dorf hat Zukunft“ - wie zuletzt Neustadts „Golddorf“ Mengsberg.

von Michael Agricola

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