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Eklat um Ausstellung zu Neofaschismus

Stadtparlament Eklat um Ausstellung zu Neofaschismus

Das Faltblatt, das auf die Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“ vom 10. bis zum 21. März im Marburger Rathaus hinweist, sorgte am Freitagabend im Stadtparlament für einen Eklat.

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Das aufgeschlagene Faltblatt, um dessen Inhalt sich eine heftige Debatte während der Sitzungs des Stadtparlaments entfachte.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Die CDU beantragte eine Sitzungsunterbrechung und die Einberufung des Ältestenrats, weil in dem Faltblatt unter anderem auch über „Zusammenhänge“ zwischen neofaschistischen Gruppen und der Haltung populistischer und rechtskonservativer Gruppen geredet wird, dieses Kapitel ist mit einer Abbildung der CDU-Bundestagsabgeordneten Erika Steinbach, der Präsidentin des Bundes der Vertriebenen versehen.

Das Faltblatt war im Parlament vor der Sitzung mit Genehmigung von Stadtverordnetenvorsteher Heinrich Löwer (SPD) verteilt worden. Marburgs CDU-Chef Matthias Range forderte, es einzusammeln und zu vernichten. Der Ältestenrat war mehrheitlich der Auffassung, dass das Faltblatt nicht hätte im Parlament verteilt werden dürfen. Löwer entschuldigte sich dafür. Eingesammelt wurde der Flyer nicht. Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) bekräftigte, dass der die Ausstellung trotz der Kritik der CDU im Rathaus zeigen will.

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Ausstellung in Marburg

Oberbürgermeister Egon Vaupel eröffnet am Montag im Rathaus die Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“.

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