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Eisfläche auch für Rollstuhlfahrer befahrbar

Eispalast Marburg Eisfläche auch für Rollstuhlfahrer befahrbar

Der Eispalast startet wieder am 8. Dezember auf dem Gelände des städtischen Bades Aquamar.

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Der Eispalast machte in den vergangenen Jahren den Kindern viel Spaß. Veranstalter und Sponsoren präsentierten das neue Programm.

Quelle: Archiv

Marburg. „Wir wollen Kindern und Jugendlichen gefahrloses Eislaufen ermöglichen“, erklärte der Marburger Bürgermeister, Dr. Franz Kahle, als er am vergangenen Dienstag das Programm für den Eispalast gemeinsam mit Stadträtin Dr. Kerstin Weinbach und der Jugendförderung vorstellte. Daher engagiere sich die Stadt gemeinsam mit dem städtischen Bad Aquamar und Eisbahnbetreiber Ahlendorf & Söhne für das Angebot. Ab dem 8. Dezember um 15 Uhr können die Eisflächen auf dem Freigelände des Aquamar wieder befahren werden. Bis zum 22. Januar hat der Eispalast täglich von 10 bis 22 Uhr geöffnet.

„20000 Besucher jährlich zeigen, was für eine große Resonanz das Angebot in Marburg und darüber hinaus findet“, so Kahle.­ „Ohne­ die Sponsoren wäre der Eispalast nicht in der Form durchführbar“, ergänzte der Bürgermeister­ im Hinblick auf die Eintrittspreise. Bäder- und Schuldezernentin Dr. Weinbach fügte hinzu, der Standort sei ideal, weil sich das Schlittschuhlaufen auch mit einem Schwimmbad- oder Saunabesuch kombinieren lasse.

Zum Angebot komme jedes Jahr etwas Neues hinzu, in diesem Jahr gebe es erstmals sogenannte Eisgleiter für Rollstuhlfahrer. Die Vorrichtung solle es ihnen ermöglichen, das Gefühl des Gleitens zu erleben.

Zum zwölften Mal finde der Eispalast nun statt, zum zehnten Mal in Kooperation mit der Jugendförderung.

Abschluss-Show ist wieder geplant

Sie bietet für Kinder jeden Samstag und Sonntag von 10 bis 12 Uhr ein Coaching für Fahranfänger an. Wer schon sicherer ist, kann in der „Kleinen Eisschule“ beispielsweise­ Bremsübungen, Slalomfahren und kleinere Eiskunstlauf-Figuren ausprobieren.

Sie wird sowohl für Anfänger ab 6 Jahren als auch für Fortgeschrittene ab 8 Jahren angeboten. Anmeldungen bei der ­Jugendförderung sind noch möglich.

Das offene Angebot des Eishockeytrainings wurde ausgeweitet, es gibt nun Dienstagabends sowohl für Jugendliche ab 12 Jahren, als auch für Menschen ab 16 Jahren einen Termin.

Bis 18 Jahre können Jugendliche nur mit einer Einverständniserklärung ihrer Eltern teilnehmen.

Jeden Donnerstag findet von 19 bis 22 Uhr die Disco „Studis-Night“ statt, für die Studierende ermäßigten Eintritt bekommen. Montagabends gibt es Eisstockschießen, an dem Erwachsene mit vorheriger Anmeldung teilnehmen können.

Höhepunkt des Programms ist eine Abschluss-Show am Sonntag, 22. Januar, um 16.30 Uhr. Über 30 Kinder, Jugendliche und Erwachsene präsentieren ein Musikstück, das sie zum Thema „Let’s Dance“ an zwölf Terminen einstudiert haben.

  • Schul- und Kindergartengruppen, die sich vormittags aufs Eis begeben möchten, können sich bei der Jugendförderung der Stadt Marburg, Frankfurter Straße 21, (Telefon 06421/201-1452) anmelden. Sie bekommen die Schlittschuh­ausleihe gratis. Für Klassen mit Blinden oder Menschen mit Behinderung will die Jugendförderung besonders viel Platz auf der Eisfläche zur Verfügung stellen. Deutschintensivklassen von Marburger Schulen bekommen Freikarten.

von Freya Altmüller

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