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Einsatzkräfte werden an fünf Stationen gefordert

Rettungs-Training Einsatzkräfte werden an fünf Stationen gefordert

Auch die Rettungsdienst-Azubis müssen für den Ernstfall gerüstet sein: Am Wochenende konnten sie bei einer Übung zeigen, was sie schon draufhaben.

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„Verhältnis ist extrem verbessert“

39 junge Rettungsassistenten im Anerkennungsjahr erhielten die Gelegenheit, verschiedene Einsatzsituationen an fünf Übungsstationen zu trainieren. Dazu gehörte die medizinische Versorgung von Unfallopfern.

Quelle: DRK Mittelhessen

Gießen. Bei der gemeinsamen Übung von DRK-Rettungsdienst Mittelhessen, der Johanniter Unfall-Hilfe (JUH, Regionalverband Mittelhessen) und der Feuerwehr Reiskirchen waren 39 Rettungsassistenten und -assistentinnen im Anerkennungsjahr an fünf Übungsstationen im Einsatz. Der DRK-Rettungsdienst Mittelhessen hatte mit der Übungsform „Stationsübung“ bereits in den Vorjahren sehr gute Erfahrungen gemacht. In diesem Jahr wurde die Übung erstmals gemeinsam mit den Johannitern durchgeführt. Die Übung fand auf dem Firmengelände der Firma Enders (Reiskirchen) statt.

Im Anerkennungsjahr ihrer rettungsdienstlichen Ausbildung sammeln die Rettungsassistenten praktische Erfahrungen im Einsatzdienst. Die Stationsübung bot ihnen zusätzliche Gelegenheit, verschiedene Einsatzsituationen in kompakter Form zu trainieren. Vier der fünf Übungsstationen stellten Unfallszenarien aus dem Straßenverkehr dar - vom Unfall-LKW mit eingeklemmtem Fahrer bis zum verunglückten Kleinbus mit fünf teilweise Schwerverletzten. Neben der notfallmedizinischen Versorgung der Patienten wurde auch die technische Rettung in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr geübt.

Azubis lernen Abläufe kennen

Darüber hinaus erhielten die Auszubildenden auch Einblicke in die organisatorischen Abläufe bei der Bewältigung komplexer Einsatzsituationen mit mehreren Betroffenen.

An einer weiteren Übungsstation konnten die angehenden Rettungsassistenten die Versorgung einer in ihrer Wohnung durch Kohlenmonoxid vergifteten Person trainieren. Hier ging es auch um das Thema Eigensicherung. So wurde auch der Umgang mit den Kohlenmonoxid-Warngeräten geübt, die Rettungskräfte im Einsatz mit sich führen. Diese Geräte erhöhen die Sicherheit, weil sie frühzeitig vor dem hochgiftigen, farb- und geruchlosen Gas warnen.

Aus- und Fortbildungen sichern Qualität

„Eine gute und praxisnahe Aus- und Fortbildung sichert die hohe Qualität des Rettungsdienstes in der Region“, betonte Landrätin Kirsten Fründt.

Neben den Auszubildenden waren 12 Praxisanleiter an der Übung beteiligt, die für die Auszubildenden im praktischen Jahr verantwortlich sind. Für die Übung stellten die Rettungsdienste acht Rettungswagen und drei Notarzteinsatzfahrzeuge zur Verfügung.

Die Freiwilligen Feuerwehren der Großgemeinde Reiskirchen waren mit rund 30 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen vor Ort.

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