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Einmal einen Stadtbus steuern

Sommerfest Einmal einen Stadtbus steuern

Mit einem großen Fest hat die Marburger Verkehrsgesellschaft am Sonntag das 35-jährige Bestehen ihres Nahverkehrs-Betriebshofs Am Krekel gefeiert.

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Wer wollte, durfte auch ohne Führerschein einen Bus übers Gelände steuern.

Quelle: Heiko Krause

Marburg. „Sommer, Sonne, Sonnenschein und ein buntes Programm“, hatten die Veranstalter für das Sommer- und Familienfest versprochen, und obwohl sie für das Wetter natürlich nicht wirklich verantwortlich waren, auch gehalten. Entsprechend gut war der Besuch am Sonntag.

Gut gefüllt waren die Bänke, fehlte es doch auch nicht an Essen und Getränken. Und etwas Abkühlung fanden die Gäste unter den Schirmen.Wer schon immer den Traum hatte, einmal auch ohne entsprechende Fahrerlaubnis einen großen Stadtbus zu steuern, der hatte dazu diesmal anlässlich des Jubiläums unter professioneller Anleitung die Gelegenheit auf einem eigens abgesperrten Bereich auf dem Betriebsgelände.

Überhaupt kamen Nahverkehr-Fans auf ihre Kosten. Nicht fehlen durfte beispielsweise der historische Schlossbus, und in einer reich bebilderten Ausstellung konnte die Geschichte des Nahverkehrs in der Universitätsstadt nachvollzogen werden. Mehrfach gab es zudem Werkstattbesichtigungen und wer seine Kraft messen wollte, tat das beim Bus-Tauziehen.

Auch für die Kleinen hatten die Verkehrsbetriebe viel aufgefahren. Angefangen beim Torwandschießen über die obligatorische Hüpfburg bis zum Kinderschminken wurde alles geboten, was das Kinderherz begehrt. Auch ein Kinderkarussell stand zur Verfügung.

Für musikalische Unterhaltung sorgten auf der Festbühne die Band „Screw Loose“ und für noch mehr Stimmung die Weidenhäuser Bürgergarde, die „Zumbakids“ aus Bracht und der Marburger Boxclub mit ihren Auftritten.

An Informationsständen präsentierten sich der Rhein-Main-Verkehrsverbund, ebenso die Elterninitiative Kinderdialyse Marburg, die von dem Fest selbst profitierte.

Die Veranstaltung diente nämlich dem guten Zweck. Es wurden Spenden für die kranken Kinder gesammelt und ein Viertel des Erlöses aus dem Getränke- und Speisenverkauf kam der Initiative zugute. Eine Bratwurst oder Pommes zu genießen, diente also dazu, etwas Gutes zu tun.

von Heiko Krause

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