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Einer geht, zwei wollen bleiben

Bundes- und Landtagswahlen Einer geht, zwei wollen bleiben

24 Direktkandidaten kämpfen im Kreis am 22. September um drei Mandate für Bundestag und den Hessischen Landtag. Auch bei der Zweitstimme gibt es Auswahl: 38 Parteien kandidieren für den Bundestag, 16 zur Landtagswahl.

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Marburg. Maximal neun Vorschläge umfasst die Liste im Wahlkreis für die Bundestagswahl am 22. September, neun beziehungsweise sechs Kandidaten bewerben sich um Erststimmen der Wähler in den beiden heimischen Landtagswahlkreisen - alles vorbehaltlich der endgültigen Zulassung durch den Kreiswahlausschuss in der kommenden Woche. Von den drei derzeitigen Mandatsinhabern treten zwei erneut an, der langjährige Landtagsabgeordnete Dr. Christean Wagner (CDU) aus Lahntal allerdings nicht mehr.

Am Montag war Bewerbungsschluss für den Bundestagswahlkreis 171 (Marburg), gestern Abend um 18 Uhr dann auch der für die Landtagswahlkreise 12 und 13.

Im Wahlkreis 13 (Amöneburg, Kirchhain, Marburg, Neustadt, Rauschenberg, Stadtallendorf und Wohratal) will der Marburger Landtagsabgeordnete Dr. Thomas Spies für die SPD erneut das Direktmandat gewinnen. Seine Kontrahentin bei der CDU ist die Kreistagsabgeordnete Rosemarie Lecher (Kirchhain). Außerdem tritt hier die hessische Grünen-Spitzenkandidatin Angela Dorn an, darüber hinaus sind sechs weitere Bewerber im Rennen darunter erstmals auch Vertreter von Piraten, AfD und „Die Partei“.

Etwas weniger „Gedränge“ herrscht auf dem Wahlzettel für den Wahlkreis 12, zu dem die Städte und Gemeinden Angelburg, Bad Endbach, Biedenkopf, Breidenbach, Cölbe, Dautphetal, Ebsdorfergrund, Fronhausen, Gladenbach, Lahntal, Lohra, Münchhausen, Steffenberg, Weimar und Wetter gehören. Dort werben drei Frauen und drei Männer um die Erststimme für Wiesbaden. Dass der bisherige Direktmandatsinhaber, Dr. Christean Wagner aus Lahntal, nicht mehr antritt, heißt nicht, dass die CDU dort nicht weiter auf ein politisches Schwergewicht setzen würde. Auf den CDU-Fraktionschef Dr. Wagner folgt Finanzminister Dr. Thomas Schäfer als Wahlkreisbewerber. Auf SPD-Seite steht ihm Angelika Löber aus Lahntal gegenüber.

Im Kampf um das Bundestagsdirektmandat läuft trotz insgesamt neun Kandidaten alles auf eine Neuauflage des Duells von 2009 zwischen dem am Ende siegreichen Sören Bartol (SPD) und dem CDU-Bewerber Dr. Stefan Heck hinaus.

Direktkandidaten zur Bundestagswahl:

CDU: Stefan Heck

SPD: Sören Bartol

FDP: Jörg Behlen

Grüne: Matthias Knoche

Die Linke: Janis Ehling

Piraten: Dr. Michael Weber

NPD: Alfred Horst

Die Partei: Marcus-Alexander Assmann

APPD: Andreas Schmidtke

Anmerkung: Über die endgültige Zulassung der Bewerber entscheidet der Kreiswahlausschuss in seiner öffentlichen Sitzung am 26. Juli um 9 Uhr, in den Räumen C 108/109 im Gefahrenabwehrzentrum der Kreisverwaltung in Marburg.

Direktkandidaten zur Landtagswahl:

Wahlkreis 12

CDU: Dr. Thomas Schäfer

SPD: Angelika Löber

FDP: Manuel Fenner

Grüne: Sandra Laaz

Die Linke: Dr. Ingeborg Cernaj

Piraten: Jens Fricke

Wahlkreis 13

CDU: Rosemarie Lecher

SPD: Dr. Thomas Spies

FDP: Christoph Ditschler

Grüne: Angela Dorn

Die Linke: Jan Schalauske

Piraten: Dr. Michael Weber

Die Partei: Marius Beckmann

AfD: Hans Freiherr Schenk zu Schweinsberg

APPD: Richard Schmidtke

Anmerkung: Über die endgültige Zulassung der Bewerberentscheidet der Kreiswahlausschuss in seiner öffentlichen Sitzung am 26. Juli um 10.30 Uhr, in den Räumen C 108/109 im Gefahrenabwehrzentrum der Kreisverwaltung in Marburg.

von Michael Agricola

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