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"Eine so tolle Altstadt haben wir nicht"

Jugendliche aus Maribor zu Gast "Eine so tolle Altstadt haben wir nicht"

Es ist exakt 30 Jahre her, dass die ersten Jugendlichen aus der slowenischen Stadt Maribor, das  eine der fünf Partnerstädte Marburgs ist, die Universitätsstadt besucht
haben.

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34 junge Gäste passen auf eine Treppe im Rathaus. Mit dabei auch Stadträtin Dr. Kerstin Weinbach (rechts oben) und Gruppenleiter Bozidar Damjan (Mitte links).

Quelle: Franziska Maier/Stadt

Marburg. Seit Beginn der Städtepartnerschaft haben bereits mehr als 600 Jugendliche aus Maribor die Universitätsstadt besucht.

Auch dieses Jahr hat eine Gruppe von Jugendlichen aus Maribor die lange Reise auf sich genommen und wurde am Montag im Rathaus von Stadträtin Dr. Kerstin Weinbach (SPD) empfangen.

Dabei kamen die 34 Jungen und Mädchen im Alter von 12 bis 16 Jahren, begleitet von ihren Betreuern Zdanka und Bozidar Damjan, bereits am Samstag in Marburg an und stürzten sich umgehend in das von der Universitätsstadt geplante Freizeit-Programm.

„Beim Kanufahren auf der Lahn sowie im Aquamar hatten die Kinder besonderen Spaß gehabt“, meinte Zdanka Damjan. Doch auch das Deutschlernen kam während des Aufenthaltes keineswegs zu kurz. Daher nahmen die Schüler jeden Tag an einem Sprachkurs teil.

Zwar müssen die Eltern der Jugendlichen den Großteil der Reisekosten selbst tragen, dennoch unterstützt die Universitätsstadt das Projekt finanziell. „Ich freue mich, dass die Partnerschaft so lange und hervorragend funktioniert und ihr einen schönen Aufenthalt in Marburg habt“, wandte sich Weinbach an die Slowenen und dankte den Anwesenden des „Freundeskreises Marburg-Maribor“, die seit 30 Jahren bei der Organisation helfen, für deren Verdienste um die Städtepartnerschaft.

Natürlich durfte ein Geschenk an die Gäste nicht fehlen. So überreichte Weinbach allen Teilnehmer in Anlehnung an die Märchen der Brüder Grimm einen kleinen Spielzeug-Froschkönig.

Mariborer reisen von Marburg nach Paris

Maribor liegt im Nordosten des Landes und hat etwa 20 000 Einwohner mehr wie Marburg.

Die Jugendlichen schwärmten geradezu von der Partnerstadt. Unter anderem die 15-jährige Nika: „Maribor ist ganz anders als Marburg. Eine so tolle Altstadt haben wir nicht und besonders der Kaiser-Wilhelm-Turm wird mir im Gedächtnis bleiben.“

„Ich wollte unbedingt hierher kommen, weil unser Deutschunterricht nicht gut ist, ich aber gerne Deutsch lerne“, fügte die 12-jährige Ela hinzu. Allerdings waren sich beide Mädchen einig, dass der Trip nach Marburg doch mit mehr Reisestrapazen als erwartet einhergegangen sei. Verständlich, denn die Jugendlichen haben mehr als 850 Kilometer mit dem Reisebus hinter sich. Am Mittwoch reiste die Gruppe weiter nach Paris.

von Benjamin Kaiser

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