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Eine Woche im Zeichen des Grippeschutzes

Impfwoche Eine Woche im Zeichen des Grippeschutzes

Der aktuelle Grippeschutzimpfstoff liegt in den heimischen Hausarztpraxen bereit. Bis 7. November ist keine vorherige Terminabsprache für die Impfung gegen Influenza nötig: Einfach zum Arzt gehen!

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Werbung für die Influenza-Impfung: Landrätin Kirsten Fründt gibt Dr. Hartmut Hesse, Vorsitzender der Ärztegenossenschaft „Prima“, die Spritze mit dem Grippeimpfstoff.

Quelle: Landkreis

Marburg. In ihrer Funktion als Landrätin gehört die Gesundheitsfürsorge in der Gesundheitsregion Marburg-Biedenkopf zum Verantwortungsgebiet von Kirsten Fründt. Doch eine solche Aufgabe, wie die Landrätin sie im Vorfeld der Aktionswoche „Grippefreier Landkreis“ der hiesigen Ärzteschaft übernahm, kommt dann doch unerwartet.

Dr. Hartmut Hesse, Vorsitzender der Ärztegenossenschaft „Prima“, einem Verbund der hiesigen Ärzteschaft, ließ sich seine eigene Grippeschutzimpfung von der Landrätin persönlich verabreichen. Mit der Impfwoche machen die Ärzte im Landkreis Marburg-Biedenkopf und andernorts auf den Grippeschutz aufmerksam. „Die Risiken einer Influenza, also einer Virusgrippe, werden häufig in der Bevölkerung unterschätzt“, warnt Dr. Hartmut Hesse. Grippe oder Erkältung, „das ist doch alles gleich“ - so laute oft die landläufige Meinung. „Das ist aber falsch“, betont der Mediziner. „Echte Influenza-Viren sind wesentlich aggressiver als Erkältungs-Viren. Während man bei einer Erkältung eher unter Beschwerden wie Husten, Schnupfen oder Gliederschmerzen leidet, verläuft eine Influenza deutlich schwerer und kann lebensbedrohliche Folgeerkrankungen auslösen“, führt Hesse aus und verweist auf die jährliche Grippeschutzimpfung als „effektivster Schutz“.

Da sich die Influenza-Viren dauernd ändern, muss die Grippeimpfung jährlich mit einem neuen, jeweils auf die aktuell kursierenden Influenza-Viren-Varianten abgestimmten Grippeimpfstoff vorgenommen werden. Verschiedene Grippeimpfstoffe stehen heutzutage zur Verfügung, angepasst an die unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen. So gibt es beispielsweise Impfstoffe mit Wirkverstärkern, speziell entwickelt für das geschwächte Immunsystem älterer Menschen, oder Grippe-impfstoffe, die frei von Konservierungsstoffen, Hühnereiweißen und Antibiotika sind, für alle, die besonders auf sich achten müssen, wie zum Beispiel Schwangere oder Menschen, die auf Hühnereiweiß allergisch reagieren. „Die Ärzte beraten natürlich jeden Patienten, welcher Grippeimpfstoff der richtige ist“, sagt Hesse.

Die jährliche Impfung sollte vorzugsweise im Herbst vor der eigentlichen Erkältungszeit verabreicht werden. Sie kann aber auch noch bis zum März nachgeholt werden.

Nach der Impfung dauert es etwa zwei bis drei Wochen, bis sich der Impfschutz vollständig aufgebaut hat, sagten Ärzte. Die Impfung gilt als sehr gut verträglich und kann in der Präventionswoche ohne lange Wartezeiten bei den Praxen verabreicht werden.

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