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Eine Polizeistation zum Anfassen

Tag der offenen Tür Eine Polizeistation zum Anfassen

Volle Parkplätze im Cappeler Norden zwischen Kreisjobcenter und Kreisverwaltung, jede Menge Trubel rund um die Polizeistation: Den Tag deroffenen Tür kann die Polizeidirektion Marburg als Erfolg verbuchen.

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Liam Noel und Alea Zoé Hoffmann aus Laubach vor der Polizei-Isetta, einem Einsatzfahrzeug aus den 1950er und 60er Jahren.

Quelle: Sarah Stolle

Marburg. „Wir wollen heute mal eine Polizei zum Anfassen sein“, berichtet Kriminalhauptkommissar Jürgen Schlick. „Die Besucherinnen und Besucher sollen die Möglichkeit haben, sich direkt informieren zu können, was im alltäglichen Geschäft ja in diesem Umfang nicht möglich ist“, so der Polizeisprecher weiter. Und so wurde auf dem Gelände der Polizeidirektion einiges geboten. Und die Bürger waren neugierig. Gut 7000 Besucher kamen über den Tag verteilt vorbei.

Neben der Vorstellung der neuen Wache, welche erst kürzlich mit modernster Technik, wie dem abhörsicheren Digitalfunk, ausgestattet wurde, und Führungen durch das Polizei-Gebäude, gab es Einblicke in den Arbeitsalltag. Die Kriminalpolizei gab Auskunft über Spurensuche und -sicherung und stellte verbotene Waffen und Rauschgifte aus.

Mitarbeiter der Aktion „BOB“ boten einen Fahrradparcours an. Anhand eines Fahrsimulators konnte man ausprobieren, wie es ist, betrunken Auto zu fahren - mit fatalen Folgen.

Besonderes Interesse zogen natürlich die Diensthunde der Polizeistation Marburg auf sich.Sie zeigten sich von ihrer besten Seite, indem sie sich von nichts und niemandem aus der Ruhe bringen ließen und nur auf gezieltes Kommando reagierten.

Ein Einstellungsberater informierte über mögliche Ausbildungs- und Studienberufe im gehobenen Polizeivollzugsdienst bei der hessischen Polizei, auch das Projekt „Gewalt-Sehen-Helfen“ wurde vorgestellt.

Unterstützt wurde die Polizei an diesem Tag von verschiedenen hessischen Polizeistationen, unter anderem von der Reiterstaffel aus Frankfurt. Das THW, welches mit seiner Hundestaffel zeigte, was bei einem Unfall alles von einem Hund geleistet werden kann, Rettungswagen des Roten Kreuzes sowie Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr waren ebenfalls vor Ort.

Der „Kinderkommissar Leon“ kümmerte sich um die Fragen der jüngeren Besucher, am Nachmittag zeigte der Marburger Polizeichor sein Können.

„Wir haben gesehen, wie Hunde den Menschen bei einem Unfall das Leben retten können. Das war sehr spannend“, erzählt der vierjährige Liam Noel Hoffmann aus Laubach begeistert. Seine Schwester Alea Zoé steht neben ihm. Die Siebenjährige kann sich so gar nicht vorstellen, dass die Polizei-Isetta, vor der die beiden gerade stehen, mal ein Einsatzfahrzeug der Polizei war. „Das Auto ist doch viel zu klein“, sagt sie.

Nicht nur die kleine Isetta konnte bewundert werden. Auch weitere Oldtimer, darunter diverse Film- und Einsatzfahrzeuge wie zum Beispiel ein hochmoderner Wasserwerfer waren ausgestellt.

von Sarah Stolle

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