Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 5 ° wolkig

Navigation:
Eine Halle klettert in die Höhe

Neues Sportangebot Eine Halle klettert in die Höhe

Jubel unter Kletterfans: Die Eröffnung der neuen Kletterhalle ist im November geplant. Vor allem der Deutsche Alpenverein zeigte sich beim Richtfest optimistisch, dass der Bau ein Erfolg wird.

Voriger Artikel
Kirsten Fründt: „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt“
Nächster Artikel
Geldstrafe für Drängler

Mit dem traditionellen Richtspruch und Glas-Zerbrechen ist das Richtfest der Kletterhalle auf dem Waggonhallengelände gefeiefeiert worden.

Quelle: Ina Tannert

Marburg. Die Bauarbeiten an der Kletterhalle auf dem Waggonhallengelände schreiten voran. Am Freitag konnte Richtfest gefeiert werden.
Zahlreiche Kletterfans, Gäste, Sponsoren und Förderer waren erschienen um den Fortschritt auf dem Baugelände zu begutachten und auf die lang ersehnte Kletterhalle anzustoßen. Hoch oben thronte der Richtbaum. Das Dach weist noch Lücken auf, doch dadurch konnte das rituelle Glas, nach dem offiziellen Richtspruch vom Dach des Gebäudes, direkt in die Halle geworfen werden, wo es in mit lautem Klirren zersprang. Scherben bringen ja bekanntlich Glück.

Der Träger der zukünftigen Kletterhalle ist die Sektion Marburg des Deutschen Alpenverein (DAV). Mit Hilfe zahlreicher Zuschüsse vom Dachverband, Land Hessen, der Stadt Marburg, weiteren Spendern und großen Sponsoren konnte der Umbau der denkmalgeschützten, ehemaligen Reit- und Reparaturhalle realisiert werden. Hauptsponsor und Namensgeber ist die Volksbank Mittelhessen. Die Halle wird daher den Namen „VolksbanKletterhalle“ tragen.
 

Keine gravierenden Verzögerungen

Ebenfalls beteiligte sich der Sportbekleidungshändler Intersport Begro als Sponsor des Projekts. Weitere Spender werden darüber hinaus noch gesucht. Armin Schwiderski, Vorsitzender des Marburger Alpenvereins, lobte am Donnerstagnachmittag das große Engagement der Freunde und Förderer der Halle und dankte insbesondere den zahlreichen freiwilligen Helfern, die viele Stunden auf der Baustelle verbracht und ordentlich mit angepackt hatten.

Er sei sich sicher, dass die Halle von Kletterfans angenommen, dass sie ein Erfolg werde. „Die Feierstunde hat geschlagen, es ruhet die geübte Hand“, beginnt der traditionelle, feierliche Richtspruch der Handwerker. Noch kann die Hand nicht ganz ruhen, denn es steht noch allerhand Arbeit an. Die Bauarbeiten hatten sich in den letzten Wochen leicht verzögert, das Dach ist daher noch nicht fertig. Der anschließende Innenausbau steht noch an.

Die Bauherren sind jedoch guter Hoffnung, dass die verlorene Zeit wieder aufgeholt werden kann.Die Eröffnung der Kletterhalle ist für den November geplant. Wenn alles klappt können ab dann kleine und große Kletterfreunde loslegen und sich in die Höhe schwingen.

von Ina Tannert

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr