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Eine Hängematte mit Schlossblick

„Gärten für Zaungucker“ Eine Hängematte mit Schlossblick

Zwei Wochenenden lang konnten Gartenliebhaber im Raum Marburg-Biedenkopf wieder nicht nur über, sondern ganz offiziell hinter Zäune schauen: Zwölf „Gärten für Zaungucker“ hatten ihre Pforten geöffnet.

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Bei Anja Diekmann und Christoph Schemm in Cappel lässt es sich unter einer Birke in der Hängematte herrlich entspannen. Und man hat sogar Schlossblick.

Quelle: Nadja Schwarzwäller

Marburg. Es war einmal ein Bahngärtchen. Es war einmal ein Sandsteinbruch. Es war einmal eine Hofreite. So beginnen die Geschichten von einigen der „Gärten für Zaungucker“, die in diesem Jahr wieder jeweils hunderte von Besuchern anzogen.

Und das, obwohl die Witterung die meiste Zeit über während der beiden Zaungucker-Wochenenden alles andere als einladend war. Aber: „Zaungucker kennen kein schlechtes Wetter“, stellt einer von ihnen gleich am ersten Tag fest, während er sich entspannt die Kapuze seiner Jacke über den Kopf zieht.

Wenn man ein Leben lang glücklich sein will, dann soll man sich einen Garten anschaffen, besagt ein chinesisches Sprichwort. Und wer einen der Zaungucker-Gärten betritt, der ahnt, was es mit diesem Glück auf sich hat. „Ist das schön hier“, seufzt eine „Zaunguckerin“ unter dem alten Baum im Reich von Silvia Geiger im Alten Kirchhainer Weg in Marburg. Das hat sich im Lauf der Jahre von einem ehemaligen Sandsteinbruch in ein kleines Gartenparadies verwandelt.

Vom Willkommensschild über den Teich mit Seerosen bis in den letzten Winkel sind überall liebevoll arrangierte Dinge zu entdecken: Beschriftete Schneckenhäuser oder Miniatur-Blumentöpfe dienen zum Beispiel als Pflanzenschilder. Entdeckt werden will auch der Garten von Anja Diekmann und Christoph Schemm im Marburger Stadtteil Cappel. Dort finden sich unter anderem pinker Klatschmohn und ein Bänkchen eingerahmt von Rosen, üppiger Lavendel und eine Hängematte mit Schlossblick.

von Nadja Schwarzwäller

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