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Eine Brücke zwischen Marburg und Istanbul

Schüleraustausch Eine Brücke zwischen Marburg und Istanbul

Gemeinsam „Brücken bauen“ wollen Schüler der Elisabethschule in Marburg mit der türkischen Schule „Nisantasi Nuri Akin Anadolu Lisesi“ in Istanbul.

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Nach dem Brücken-Projekt waren die Schüler aus Istanbul und Marburg zum gemeinsamen Mittagessen geladen.

Quelle: Privatfoto

Marburg. Im Mai haben 20 Marburger Schüler Istanbul besucht und dort „angefangen Menschen-Brücken zu bauen“, wie Lehrerin Jutta Soltendieck-Vuraldi berichtete.

An der Galatabrücke haben die deutschen Schüler vor einigen Wochen laut Soltendieck-Vuraldi Menschen interviewt, gefilmt und gemalt. Nun folgte der Gegenbesuch der neu gewonnenen türkischen Freunde: In Marburg haben die Gäste an verschiedenen Brücken Fußgänger gesprochen, haben gemalt und fotografiert oder Gedichte geschrieben.

„Wir haben in Istanbul eine wundervolle Woche voller Gastfreundschaft erlebt“, sagte die Lehrerin. Gleiches wolle man den Gästen zurückgeben und habe ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Zu dem Programm gehörten ein Empfang und ein Mittagessen, zu dem Karin und Peter Ahrens luden.

Oberbürgermeister Egon Vaupel versuchte, die Gäste auf türkisch zu begrüßen. Auf Deutsch riet er den Schülern aus Marburg und Istanbul, dass sie gegenseitig voneinander lernen sollen. „Dann können beide Seiten etwas mitnehmen“ – ebenso wie die Stadt Marburg, deren Flair von vielen Kulturen beeinflusst werde. Immerhin hätten 20 Prozent der 81.000 Einwohner einen Migrationshintergrund. Insgesamt seien 142 Nationalitäten hier beheimatet.

Ibrahim Sentürk, Schulleiter der Partnerschule in Istanbul, freute sich über die einmalige Gelegenheit zum Austausch: „Das Projekt ist wie eine Herz-Brücke!“

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