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Einbau von Buchförderanlage startet

Monatsbild: Februar Einbau von Buchförderanlage startet

Die Arbeiten an der Campus-Großbaustelle am Pilgrimstein laufen auf Hochtouren. Vor allem im Inneren der künftigen Uni-Bibliothek wird gebaut.

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Seit der Rohbau steht, läuft vor allem der Innenausbau für die neue Uni-Bibliothek auf Hochtouren.

Quelle: Ruth Korte

Marburg. Die Arbeiten auf der Baustelle der neuen Universitätsbibliothek schreiten auch im Februar weiter planmäßig voran, erläuterte Ellen Thun von der Uni-Pressestelle. An der ehemaligen Uni-Hautklinik, dem künftigen Sitz der Bibliotheksverwaltung, laufen derzeit die Rohbauarbeiten. Nachdem das rund 90 Jahre alte Gebäude inzwischen statisch untersucht sowie gegen aufsteigende Feuchtigkeit geschützt und in Teilen zurückgebaut wurde, können nun die Wände und Decken im Altbau ertüchtigt werden.

Parallel wird im Erdgeschoss die Bodenplatte gegossen.

Derzeit beginnen außerdem die Arbeiten am Dachstuhl des 1924 fertiggestellten Klinikgebäudes. So werden beispielsweise schadhafte Hölzer ausgetauscht. Zudem wird die ursprüngliche Dachform wieder hergestellt. Das Dachgeschoss hatte bei einem Umbau 1969/70 Gauben erhalten, die nun zurückgebaut werden. Im Anschluss kann das Dach dann neu eingedeckt werden.

Beim Neubau der UB steht bereits ein Großteil der Gerüste, und die Dacharbeiten sind in vollem Gange. Das bedeutet, dass die Bauarbeiter den Flachdach-Aufbau herstellen.

Stahlstützen des Atriums werden angeliefert

Parallel läuft auch der Innenausbau der künftigen Universitäts-Bibliothek. Neben dem Einbau der Leitungen für Technik, Heizung, Sanitäranlagen und Lüftung beginnt nun im Untergeschoss der Einbau der Buchförderanlage.

Das Aufstellen von zwei Kränen ist erforderlich für die Errichtung des gläsernen Atriums. An diesem Ort wird ein sogenanntes Raumgerüst aufgebaut, das als Arbeitsplattform für die Montage dienen soll.

Jetzt werden auch die Stahlstützen des Atriums angeliefert. Aufgrund ihrer Länge von rund 20 Metern müssen diese während der frühen Morgenstunden mit einem Sondertransport geliefert werden. Die insgesamt elf Stützen, die entlang der Glasfassade angeordnet sind, sollen später große Teile des Glasdachs tragen. Die Stromversorgung der Unibibliothek erfolgt künftig über eine Trafostation, die sich im Behördenzentrum befindet. Die Stromleitung zwischen Behördenzentrum und UB wird nun erneuert und künftig durch einen Seitenarm der Lahn, das sogenannte „Schwarze Wasser“ geführt. Um die Leitung verlegen zu können, musste das Gewässer für die Dauer der Bauarbeiten teilweise trockengelegt werden.

Die neue Uni-Bibliothek soll das Herzstück für den geisteswissenschaftlichen Campus ­Firmanei werden. Die Einweihung soll im Sommer kommenden Jahres erfolgen.

von Manfred Hitzeroth

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