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Ein zweiter Forschungsbau entsteht

Bildarchiv Foto Marburg Ein zweiter Forschungsbau entsteht

Der Neubau des „Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv  Foto Marburg“ (DDK)  soll 18,7 Millionen Euro kosten.

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Das Gebäude für den Sprachatlas wird auf dem Brauerei-Areal errichtet. Direkt davor soll in den kommenden Jahren ein weiterer geisteswissenschaftlicher Forschungsbau gebaut werden für das Deutsche Dokumentationszentrum Kunstgeschichte.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. „Das ist ein erneuter Beleg für die exzellente Forschung der Philipps-Universität“, sagte  Hessens Wissenschaftsminister Boris Rhein  (CDU). Die Landesregierung stellt mehr als 9,3 Millionen Euro bereit, die andere Hälfte wird vom Bund bezahlt. Die reinen Baukosten betragen 17,6 Millionen Euro; der Rest entfällt auf die Erstaustattung. „Mit seiner Fokussierung auf die Fotografie in analoger und digitaler Form ist diese Einrichtung in Deutschland einzigartig. Sie ist  eine der führenden Institutionen im Bereich der digitalen Informationstechnologie für die Kunst- und Medienforschung“, sagte  Rhein.

„Dass das wichtigste Beratungsgremium zur Wissenschaftspolitik diesen Neubau, und damit den weiteren Ausbau des Bildarchivs empfiehlt, bezeugt den hohen wissenschaftlichen Rang des Zentrums“, sagte Marburgs Uni-Präsidentin Professorin Katharina Krause. Damit steht nun auch der zweite universitäre Baustein auf dem ehemaligen Brauerei-Areal fest.

Der Neubau soll direkt neben dem Forschungsbau für den Deutschen Sprachatlas entstehen,  der bereits Ende dieses Jahres eröffnet werden soll.  „Die Uni Marburg hat dort künftig zwei hochkarätige geisteswissenschaftliche Forschungszentren mit einem eigenständigen Profil“, sagte „DDK“-Leiter Professor Hubert Locher der OP. Locher betonte, dass  das Dokumentationszentrum Kunstgeschichte (siehe HINTERGRUND) künftig nicht mehr nur Dienstleister sein wolle, sondern vermehrt auch auf eigenständige Forschung setze. Besonders freut er sich auf die Verwirklichung des Veranstaltungssaals in dem neuen Forschungsbau. Der Bildarchiv-Bau wird den bisherigen Planungen zufolge spätestens im Jahr 2020 bezugsfertig sein. Der Forschungsbau für das Bildarchiv wird rund 2 500 Quadratmeter Nutzfläche umfassen.

Wege und Durchgänge zwischen den Gebäuden sollen das Areal zur Stadt öffnen und eine direkte Verbindung zwischen Hörsaalgebäude und Pilgrimstein ermöglichen. Auf dem letzten verbleibenden Baufeld auf dem Brauerei-Areal im Süden soll noch ein zusätzliches Seminargebäude gebaut werden, teilte die Uni-Pressestelle mit.

von Manfred Hitzeroth

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