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Ein neues Nist-Angebot für den Weißstorch

Landwirt startet Initiative Ein neues Nist-Angebot für den Weißstorch

Mit einem neuen Nistangebot soll der Weißstorch nach Ronhausen gelockt werden. Die Initiative für den Nistplatz in luftiger Höhe ging vom Landwirt Konrad Wenz aus, der auf seiner Wiese gerne dem Weißstorch einen Lebensraum schaffen wollte.

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Mit einem Kranwagen der Stadtwerke wurde die neue Storchennisthilfe aufgestellt.

Quelle: Heiko Krause

Ronhausen. Bürgermeister Dr. Franz Kahle (Grüne) lobte sein Engagement beim Aufstellen des Mastes ausdrücklich, schließlich sei der Storch in den vergangenen Jahren in seinem Bestand stark zurückgegangen.

Wie Kahle betonte, seien auch die Naturschutzverbände „Nabu“ und „Bund“ von der Initiative angetan, und das Regierungspräsidium in Gießen habe die Übernahme der Materialkosten für die Nistplattform zugesagt. Das Aufstellen haben die Stadtwerke Marburg übernommen. Sie stellten auch den Mast, einen ausgedienten Laternenmast, zur Verfügung. Im Gegensatz zu einem aus Holz, so Kahle, könnten an dem Metall Waschbären oder andere Räuber nicht einfach hinaufklettern. „Wenn wir das schaffen und der Weißstorch kommt, dann ist das ein toller Erfolg“, sagte Wenz, den Ortsvorsteher Georg Schnell generell als großen Naturschützer lobte, der auch zahlreiche Nistkästen für Vögel betreue.

Ortrud Simon von der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt, an die sich der Landwirt gewandt hatte, berichtete, dass sie zunächst wegen der Nähe von Hochspannungsmasten bei dem Standort skeptisch war. Die Vogelschutzwarte habe jedoch keine Bedenken gehabt. „Und jetzt hoffen wir, dass wir keine Verluste haben.“

von Heiko Krause

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