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Ein kleines, aber feines Bürgerhaus

Hermershausen Ein kleines, aber feines Bürgerhaus

Mit etlichen Arbeitsstunden in Eigenleistung ist im Laufe des Jahres das Hermershäuser Bürgerhaus renoviert worden.

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Manfred Vonderwege (von links), Bürgermeister Dr. Franz Kahle, Ortsvorsteher Rudi Heimbach, Hubert Detriche, Manfred Tank, Klaus-Dieter Weidemüller und Oliver Kutsch, Leiter des Fachdienstes Hochbau, im Saal des Bürgerhauses. Foto: Manfred Schubert

Quelle: Manfred Schubert

Hermershausen. Außerdem stehen an den vier Zufahrten in den Marburger Stadtteil Hermershausen nun erstmals Ortseingangstafeln und begrüßen die Gäste.

Die Wände und Decken im Saal und in den Nebenräumen des Bürgerhauses erhielten einen neuen Anstrich. Auch die Fenster wurden innen und außen mit frischer Farbe versehen.

Neben Ortsvorsteher Rudi Heimbach, seinem Stellvertreter Hubert Detriche und Ortsbeirats-Schriftführer Klaus-Dieter Weidemüller waren Manfred Tank und Manfred Vonderwege bei den Arbeitseinsätzen dabei und investierten mehr als 70 Stunden in die Renovierungs- und Verschönerungsmaßnahmen. Die Materialien im Wert von 900 Euro stellte der Fachdienst Hochbau der Universitätsstadt Marburg zur Verfügung. Die Malerarbeiten an der Schallschutzdecke erledigte die Schröcker Firma Norbert Balzer für 3000 Euro.

An acht Samstagen wurden die Ortseingangstafeln, die zuvor zusammengebaut und gestrichen werden mussten, aufgestellt. Zunächst hoben die Helfer die Pfostenlöcher von Hand aus. Wegen der Gefahr, Versorgungsleitungen zu beschädigen, konnten diese nicht gebohrt werden, berichtete der Ortsvorsteher. Dann wurde betoniert. Beim Folgeeinsatz wurden die Tafeln, die mit dem gleichen Foto wie die Internetseite des Dorfes versehen sind, errichtet und mit Dachschindeln gedeckt.

Bürgermeister Dr. Franz Kahle (Grüne) besichtigte jetzt die abgeschlossenen Projekte und dankte den Helfern für ihr Engagement. Es sei nicht selbstverständlich, dass man auch selbst etwas dafür tue, wenn man im öffentlichen Bereich etwas besser haben möchte. Es sei ein kleines, aber feines Bürgerhaus, mit dem neuen Anstrich mache es etwas her.

Er hatte ein paar kleine Präsente und Frühstücksgutscheine für die Helfer mitgebracht, aber die Hauptsache sei, dass die Besucher des Bürgerhauses die erbrachte Leistung anerkennen würden.

Heimbach sagte, bei Veranstaltungen habe es schon allgemeines Lob dafür gegeben, dass das Haus wieder ansehnlich sei. Es werde von Gruppen und Vereinen, zum Beispiel der Gitarrengruppe, rege genutzt, daher sei wichtig, dass es in Schuss sei.

von Manfred Schubert

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