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Ein großer Bagger steht bereit

Kita-Anbau Ein großer Bagger steht bereit

Die Eröffnung der drei neuen Räume im Waldtal ist für August kommenden Jahres geplant.

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Auf den Anbau des Kindergartens freuen sich Bürgermeister Dr. Franz Kahle und der Arbeitskreis sozialer Brennpunkt e.V. gemeinsam mit allen Eltern, Kindern und Erziehern. Foto: Julia Krekel

Marburg. Jetzt geht’s los! Ein großer Bagger der Baufirma steht bereit, rings herum sind ganz viele kleine Spielzeugbagger aufgestellt. Diese haben die Kinder des Kindergartens und Kindertagesstätte „Die kleinen Strolche“ in der Sankt-Martin-Straße im Waldtal mitgebracht, denn es gab den Baubeginn des Anbaus zu feiern, dem auch Bürgermeister Dr. Franz Kahle (Grüne) beiwohnte.

2003 hatte die Kita, deren Träger der Arbeitskreis sozialer Brennpunkt (AksB) ist, zum ersten Mal eine Krippe beantragt. Es sollte zehn Jahre dauern, bis eine Krippengruppe anvisiert werden konnte. 2004 mit dem Tagesbetreuungsausbaugesetz und dem Ausbau der U3-Betreuung hat die Kita im Waldtal weiterhin Ausdauer und Geduld bewiesen.

„Seither sind wir bei der Stadt am Werben für eine Krippengruppe“, so Christina Hey, Geschäftsführerin des AksB. „Umso glücklicher sind wir, dass nun Baubeginn ist!“

Die Konzepte dafür haben Christina Hey, Hilde Fries-Kopper, Leiterin der Kita, und Britta Stadlmann-Golega, Erzieherin und Leiterin des Angebots „Zusammen wachsen“ für Eltern und ihre Kinder unter drei Jahren gemeinsam mit Elke Siegel-Engelmann, Fachberaterin der Stadt Marburg für Kindertagesstätten, und Oliver Kutsch, beschäftigt beim Hochbau Marburg, entwickelt. „Dabei haben wir auch wertvolle Anregungen aus dem Team erhalten“, so Christina Hey, welche die sehr gute und konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt und allen Beteiligten lobte. „Am Anfang sahen die Pläne anders aus und wir konnten unsere Ideen einbringen.“ Sie hätten sich selbst zu Bauplanern entwickelt und in diesem Prozess viel dazugelernt.

August 2014 ist die Eröffnung des Anbaus, in dem sich drei Räume („Zusammen wachsen“, Werkraum und Besprechungsraum) befinden werden, geplant.

Dieses ehrgeizige Ziel hat sich die Kita gesteckt. In den Altbau wird die Krippengruppe integriert. Die zehn Plätze, die durch den Erweiterungsbau des Kindergartens geschaffen werden, sind in der Planung für die Umsetzung des Rechtsanspruches enthalten.

Für den Anbau mit 135,55 Quadratmetern ist ein Gesamtvolumen von über 600000 Euro veranschlagt. Für die neue Krippengruppe wurde ein Zuschuss in Höhe von 150000 Euro aus Bundesmitteln beantragt. Die Freifläche mit Spielgeräten wird in den Bereichen um den Neubau und vor der neuen Krippengruppe angepasst.

von Julia Krekel

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