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Ein Wohnzimmer in der freien Natur

Marburg Ein Wohnzimmer in der freien Natur

Für die einen ist es eine illegale Sperrmüllablage, für die anderen ein naturnahes Wohnzimmer: Am Lahnufer stehen ein Sofa, eine Couch und ein Stuhl. In der Mitte steht kein Tisch, aber ein Grill.

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Das Lahnufer als Erlebnisraum: Einige nahmen es wörtlich.

Quelle: Anna Ntemiris

Marburg. Es müssen zumindest mehrere Personen sein, die einmal, zweimal oder gar mehrmals das „Wohnzimmer“ im Freien genutzt haben. Sitzgelegenheiten für mindestens vier Personen stehen bereit. In der Mitte des Ensembles sind noch die Überreste eines Grills zu sehen. Wie es sich für einen ordentlichen Haushalt gehört, so sind auch dort keine Abfälle zu sehen. Die der OP unbekannten Nutzer, die es sich wohl abends am Lahnufer gemütlich gemacht haben, haben keine weiteren Spuren hinterlassen. Bleibt also nur der Anblick vom Wohnzimmer im Freien und viel Raum für Fantasie. Dass die Sitzgelegenheiten dort bislang nicht mitgenommen wurden, liegt an ihrem sichtlich gebrauchten Zustand. Auch in der Oberstadt findet man in unregelmäßigen Abständen ein „Wohnzimmer“. Junge Leute stellen eine alte Couch auf dem Marktplatz auf, sitzen dort und trinken ihren mitgebrachten Schoppen. Ob es sich also um einen neuen Trend, das Wohnen im Freien, handelt? Die Gastronomen und Behörden, wie das Ordnungsamt, wären nicht sonderlich erfreut.

von Anna Ntemiris

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