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Ein Schultag, der viel Spaß bereitet

MLS Ein Schultag, der viel Spaß bereitet

Eine Flirt-Line, ein Riech-Experiment und ein Mannschaftsspiel namens „Jugger“: Die MLS-Schüler hatten am Samstag ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Auch „Heidi“ stattete der Schule, die seit 175 Jahren besteht, einen Besuch ab.

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Das Mannschaftsspiel „Jugger“ kam bei den Schülern besonders gut an.Fotos: Gassner

Marburg. Als Schulleiter Karl Goecke seine Rede zur Eröffnung hielt, wurde er zunächst unterbrochen. Aus den Lautsprechern tönte plötzlich die Musik der Kinderfernsehserie „Heidi“. Zur Überraschung der Schüler tauchten plötzlich zwei ihrer Lehrer - Betina Griesel und Björn Mardorf - verkleidet als „Heidi“ und „Peter“ auf. Mit einem kleinen Comedy-Programm unterhielten sie das Publikum und animierten die Jugendlichen zu einer gemeinsamen Gesangseinlage. „MLS - a wonderful school“ sang die versammelte Menge auf dem Schulhof.

Aufgrund des Regenwetters war das Fest bereits im Vorfeld zum Großteil in das Schulgebäude verlegt worden. In den Klassenräumen warteten dort höchst unterschiedliche Aktionen auf die Besucher. Diese waren an den beiden unterrichtsfreien Projekttagen zuvor vorbereitet worden. In den Gängen und im Treppenhaus war es zum Teil nur schwer durchzukommen, da viele Besucher von Raum zu Raum unterwegs waren, um sich die Präsentationen und Workshops der Schüler anzuschauen.

Quizshows, Theater- und Tanzvorführungen

Von Papierfalten und Kreativem Schreiben über eine Bashimützen-Ausstellung, bis hin zu einem „Radio MLS“-Hörquiz wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Darüber hinaus gab es Theater-, Tanz- und Filmvorführungen, ein Fußball-WM-Quiz und Mitmachangebote wie Tischtennis oder Frisbee auf dem Schulhof.

Besonderen Anklang fand dabei unter den Schülern das martialisch anmutende Mannschaftsspiel „Jugger“. Beim Jugger treten zwei Teams gegeneinander an, die eine Art Schlacht simulieren. Ausgestattet sind sie jedoch nur mit gepolsterten Stäben, mit denen sie sich gegenseitig zu treffen versuchen, um die Gegner auszuschalten. Ziel ist es, dass der „Läufer“ einer Mannschaft - ähnlich wie beim American Football - mit dem Spielball bis zur gegnerischen Grundlinie gelangt. Eine weitere Attraktion des Festes war die sogenannte „Flirt-Line“. Wer sich daran beteiligen wollte, konnte sich ein rotes Herz mit einer Nummer an seine Brust heften. An einer Wäscheleine konnten dann Nachrichten für diese Personen hinterlassen werden. Spannend waren zudem auch die psychologischen Experimente, die von einer Schülergruppe angeboten wurden.

Unter anderem gab es dort ein Riech-Experiment mit gefärbtem Wasser. Viele Probanden ließen sich von der Farbe beeinflussen und tippten etwa bei rotem Wasser auf den Geruch von Himbeere, bei gelbem Wasser den von Zitrone oder bei grünem Wasser auf Kräuter, Minze oder grünen Tee.

Die Einnahmen, die die Schule bei dem Verkauf von Speisen und Getränken generierte, kommen zur Hälfte dem Förderverein zugute. Die andere Hälfte geht als Spende an Unicef, teilte die Schule mit.von Peter Gassner

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