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Ein Puff namens Mon Cherie

Ferrero klagt Ein Puff namens Mon Cherie

Die Praline aus Stadtallendorf heißt "Mon Chéri", der Münchner Puff "Mon Cherie" - Ferrero hat erfolgreich gegen den Betreiber geklagt.

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Ferreros Praline und die „Bildmarke“ "Mon Cherie", die von der RuJi GmbH  beim Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt zur Registrierung angemeldet worden ist. Gegen die Anmeldung wurde Widerspruch eingelegt.

München. Der Bordell-Betreiber warb in ähnlicher Aufmachung wie Ferrero. Aber nicht für alkoholhaltige Pralinen, sondern für Sex. "'Sie lieben Obst?' hier findet Man(n) die heißesten Früchtchen der Stadt", hieß es auf den Plakaten. Sie waren unter anderem in U-Bahnstationen in München zu sehen.

Das italienische Familienunternehmen Ferrero wollte nicht in die Nähe des Rotlichtmilieus gerückt werden und klagte unter anderem wegen Rufschädigung vor dem Landgericht München. Gegen eine im Februar untersagte Werbung hatte der Puffbesitzer Widerspruch eingereicht. Nachdem die Zivilkammer des Landgerichts München laut Medienberichten deutlich gemacht hatte, dass es den Streit nicht anders als bisher bewerten würde, kam es zu einer Einigung.

Der Bordellbetreiber erklärte sich bereit, den Namen nicht mehr in seiner Werbung zu verwenden. Auf den Namen „Mon Cherie“ wollte der Bordellbetreiber aber nicht grundsätzlich verzichten, berichtet die Süddeutsche Zeitung.

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