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Ein Ort der Nächstenliebe

Graduiertenfeier Ein Ort der Nächstenliebe

„Nicht uns Herr, sondern deinem Namen gib Ehre“, heißt es in Psalm 115. Auf der Graduiertenfeier der Evangelischen Hochschule Tabor richtete Rektor Norbert Schmidt diese Worte an die 26 Absolventen.

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Die Graduierten der Evangelischen Hochschule Tabor.

Quelle: Freya Altmüller

Marburg. Letztlich gehe es nicht um die Menschen und das, was sie geschafft haben, sondern den Herrn. Zugleich begrüßte Schmidt die neuen Erstsemesterstudenten. Niemals zuvor habe ihre Zahl die der „Altstudenten“ übertroffen. 147 seien nun an der Hochschule eingeschrieben, 30 davon für den neuen Studiengang „Praktische Theologie und soziale Arbeit“, der dieses Semester erstmals angeboten wird.

Dafür wurde Dr. Claudia Rahnfeld berufen, die nun die Professur für interdisziplinäre Grundlagen der sozialen Arbeit innehat. Ebenfalls die Ernennungsurkunde überreicht bekam Dr.Dr. Roland Werner als Honorarprofessor für Theologie im globalen Kontext.

Mit Marburg hätten sich die Erstsemester für einen Ort entschieden, in dem Solidarität und Nächstenliebe herrschten, erklärte Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (SPD). „Hier reagiert man auf ein Erstaufnahmelager nicht mit Protest, sondern es sammeln sich 500 Menschen in einem Bürgerhaus und fragen, wie sie helfen können.“ Auch aufgrund der Tradition in der Ausbildung von Theologen sei Marburg ein guter Standort für ihr Studium, sagte Spies zu den Erstsemestern.

Dr. Frieder Schaefer vom Theologisch-Pädagogischen Seminar Malche hielt passend zum neuen Studiengang einen Vortrag zum Thema Diakonie und Verkündigung.

Er sagte, in der Geschichte sei zwischen beidem häufig getrennt worden. Oder Diakonie werde als Köder für Evangelisation verstanden. Gelebte Gemeinschaft müsse beides verbinden. Sie müsse grenzüberschreitend sein, das heißt alle einbeziehen, sodass man von denen, die anders denken und leben, lernen könne.

Auch Inklusion gehöre dazu, jeder Mensch habe etwas zu geben, deshalb empfange jeder in der Gemeinschaft gleichermaßen. Diakonie verschaffe der Verkündigung Glaubwürdigkeit, während das Wort die Tat erkläre und deute.

Für musikalische Unterhaltung sorgten Mirja Lenhard, Jonathan Kümmerl und Ann-Christin Werner. Zu Gitarre, Klavier und Geige sangen sie Lobpreislieder.

von Freya Altmüller

Absolventen
Als Jahrgangsbeste wurden Zacharias Shoukry für den Bachelor (B.A.) und Lena Niekler für den Master (M.A.) ausgezeichnet.
Außerdem haben ihren Abschluss an der Tabor-Hochschule gemacht:
B.A. Evangelische Theologie:
Jessica Alexi, Manuel Alexi, Florian Born, Nicole Dötterl, Hanna Jakobi, Florian Kliebisch, Michael Knorr, Vivien Pflueg, Daniel Phan, Simon Rausch, Benjamin Rave, Deborah Schäfer, Thomas Schuster, Sabrina Sowa, Christina Szalai, Arne Tielbürger, Birte Wegner, David Winkler.
M.A. Evangelische Theologie:
Joachim Böker, Andreas Jägers, David Kramer.
M.A. Religion und Psychotherapie:
Manfred Gohlke, Lisa Linke, Werner-Wolfgang Reiner.
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