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Ein Hauch von ’68 weht durch die Stadt

Marburg Ein Hauch von ’68 weht durch die Stadt

Am Dienstag gingen in Gießen 700 Studierende und Schüler für eine bessere Bildung auf die Straße. Am Mittwoch sollen es in Marburg deutlich mehr werden.

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Rund 200 Schüler und Studierende blockierten gestern in Gießen eine Innenstadtkreuzung. Foto: Fromm

von Uwe Badouin

Marburg. Mit 1.000 bis 1.500 Teilnehmern rechnet der Marburger Arbeitskreis Bildungsstreik am Mittwoch in der Marburger Innenstadt. Am Dienstag fanden dazu Vollversammlungen an der Universität und in der Martin-Luther-Schule statt. Aber auch das Philippinum, die Elisabethschule und andere Marburger Schulen werden sich am Streik und der Demonstration beteiligen, so die Organisatoren.

In Gießen demonstrierten rund 700 Schüler und Studenten gegen die Bildungspolitik. 200 von ihnen blockierten für etwa 20 Minuten eine Innenstadtkreuzung. Einige wurden von der Polizei weggetragen.

Die Aktion war Teil der bundesweiten Protestwoche „Bildungsstreik 2009“ für bessere Lehr- und Lernbedingungen. So weht an vielen Hochschulen derzeit ein Hauch von 1968 durch die Flure: In Jena besetzten Studenten die Universität und verschanzten sich hinter Barrikaden, in Berlin wurde das Präsidium der Freien Universität besetzt. Und in Marburg kündigt ein „Banküberfall Komitee“ für Mittwoch die symbolische Besetzung eines Geldinstituts an.

Mehr dazu lesen Sie in der Mittwochsausgabe der OP.

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Bei den größten Bildungsprotesten seit Jahren demonstrierten am Mittwoch nach Angaben der Veranstalter bundesweit 240.000 Menschen für bessere Schulen und Universitäten.

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