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Ein Auftrag zum Schutz der Kinder

Verhaltenskodex Ein Auftrag zum Schutz der Kinder

Das Thema ist oft ein Begleiter des täglichen Lebens: sexuelle Übergriffe auf Kinder und Jugendliche. Dabei hat jede Institution und Organisation, die sich mit Jugendarbeit beschäftigt, einen Schutzauftrag für die ihnen anvertrauten Kinder.

Marburg. „Bekämpfen statt verdrängen“ heißt das Motto bei der hessischen Jugendfeuerwehr. Dieses Motto gab nun eine Anregung zu einem „Verhaltenskodex zum Kindeswohl“. Da nimmt sich die Freiwillige Feuerwehr Marburg-Cappel, die sich stark in der Jugendarbeit mit Kindern im Alter von sechs bis 17 Jahren engagiert, natürlich nicht aus. Ein Mittel, dieser Gefahr in der Jugendarbeit zu begegnen, ist die Verpflichtung aller Betreuer in der Kinder- und Jugendarbeit zu einer selbst aufgestellten Selbstverpflichtungserklärung, die den Umgang regelt.

Als einer der ersten Feuerwehren in Hessen dokumentiert die Feuerwehr Marburg-Cappel in einer Selbstverpflichtungserklärung, dass sie ihre Mädchen und Jungen schützen will. Hierzu haben sich die Wehrführung und alle Betreuer, die sich mit der Jugendarbeit beschäftigen, dem „Verhaltenskodex zum Kindeswohl“ verpflichtet.

Dazu gehört der Schutz der Kinder und Jugendlichen vor gewaltsamen Übergriffen jeder Art, vor sexualisierter Gewalt, vor sexuellem Missbrauch, vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen, vor Alkohol-, Drogen- und Nikotinmissbrauch sowie vor Diskriminierungen aller Art.

Die Selbstverpflichtungserklärung soll es den Betreuern erleichtern, Grenzen gegenüber Kindern und Jugendlichen zu wahren und eine klare Haltung zur Prävention vor sexueller Gewalt im Verein zu entwickeln. Ebenso soll diese Vereinbarung dazu beitragen, die Betreuer vor Missverständnissen und falschem Verdacht zu schützen. Die Idee dahinter: Wenn sie ihr Handeln danach ausrichten, werden sie sich nicht unbeabsichtigt in eine verfängliche Situation bringen.

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