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Ehrung für Bohl und Rothmund

Euricius-Cordus-Medaille Ehrung für Bohl und Rothmund

Der Dies Academicus des Fachbereichs Medizin der Philipps-Universität Marburg befasste sich mit der Zukunft des Medizinstudiums, das nach dem Willen der Bundesregierung neu gestaltet werden soll.

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Professor Matthias Rothmund (links) und Friedrich Bohl wurden mit der Euricius-Cordus-Medaille geehrt.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Vor dem Start verlieh der Fachbereich Medizin die Euricius-Cordus-Medaille 2016. Sie ist laut Uni-Pressestelle die höchste Ehrung, die der Fachbereich vergibt. Benannt wurde sie nach dem ersten Medizin-Professor der Marburger Universität, der im Jahr 1527 anlässlich der Gründung der Philipps-Universität berufen wurde.

In der Begründung für die Preisverleihung heißt es, Friedrich Bohl habe in den Jahren 2012 und 2013 mit seiner souveränen und ausgewogenen Mediation entscheidend zur Beilegung der vor allem in Marburg artikulierten widerstreitenden Interessen um die Konzeption der Universitätsmedizin in Mittelhessen beigetragen. So sei es möglich gewesen, Fehlentwicklungen für den Fachbereich Medizin und das Uniklinikum Marburg zu vermeiden und ein Fundament für eine weitere gedeihliche Entwicklung der Marburger Universitätsmedizin in Forschung, Lehre und Krankenversorgung zu schaffen. Als Präsident der Von-Behring-Röntgen-Stiftung habe Bohl die medizinische Forschung in Marburg und deren Vernetzung und Kooperation mit dem Fachbereich Medizin in Gießen in vielfältiger Weise gefördert.

Professor Matthias Rothmund wird ausgezeichnet, weil er als Medizin-Dekan in den Verhandlungen und Diskussionen um die Konzeption der Universitätsmedizin in den Jahren 2012 und 2013 in nachdrücklicher Weise die Anliegen der medizinischen Forschung und Lehre vertreten und entscheidend zu einer­ ­gedeihlichen Zukunftsentwicklung des Fachbereichs und des Uniklinikums Marburg beigetragen habe. Seinem Wirken habe der Fachbereich die ­Errichtung des Zentrums für ­Tumor- und Immunbiologie auf den Lahnbergen wesentlich mit zu verdanken. Als Chirurg und Forscher habe sich Rothmund internationales Renommee erworben und besonders durch das Thema „Patientensicherheit“ weit über die Grenzen des Fachbereichs hinaus gewirkt.

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