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Ehrenamtliches Engagement gewürdigt

Ehrennadeln und Ehrenbriefe Ehrenamtliches Engagement gewürdigt

Langjähriges ehrenamtliches Engagement in der Kommunalpolitik hat der Magistrat mit der Verleihung der Ehrennadel und des Landesehrenbriefes gewürdigt.

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Stadträtin Dr. Kerstin Weinbach (Zweite von links) zeichnete gemeinsam mit Stadtverordnetenvorsteherin Marianne Wölk (links) Marburger für ihr Engagement aus.

Quelle: Emily Davies

Marburg. Roland Stürmers kommunalpolitisches Engagement hat der Magistrat der Universitätsstadt Marburg mit der Goldenen Ehrennadel gewürdigt. Stürmer war von 1981 bis 1983, 1985 bis 1989 und 1994 bis 1997 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung. Von 1998 bis 2001 sowie von 2008 bis 2016 engagierte er sich als Ehrenamtlicher Stadtrat.

Die Silberne Ehrennadel hat Dr. Petra Baumann für ihr kommunalpolitisches Wirken erhalten. Baumann war von 1997 bis 2016 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung.

Auch Johanna Seelig hat der Magistrat die Silberne Ehrennadel für ihre Verdienste um das Gemeinwohl verliehen. Seelig war von 1974 bis 1977 und von 2002 bis 2016 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung.

Stadträtin Dr. Kerstin Weinbach (SPD) überreichte die Bronzene Ehrennadel an Hildegard Gehrmann für ihren Einsatz im Ortsbeirat Cyriaxweimar von 2006 bis 2016.

Die Bronzene Ehrennadel hat der Magistrat auch an Rudi Heimbach verliehen. Der Geehrte war Mitglied der Stadtverordnetenversammlung in den Jahren von 2006 bis 2010. Darüber hinaus war er von 2006 bis 2016 Ortsvorsteher des Stadtteiles Hermershausen.

Die Pflege der städtepartnerschaftlichen Beziehungen zwischen Marburg und Maribor liegt Bernd Drusel schon seit mehr als einem Vierteljahrhundert am Herzen. Dafür überreichte ihm Weinbach den Ehrenbrief des Landes Hessen. Bereits im Jahr 1990 waren die Hessisch-Slowenische Gesellschaft mit Sitz in Wiesbaden und die Untergliederung in Marburg entstanden, die sich als Verein „Freundeskreis Marburg-Maribor“ etabliert hat. Drusel war im selben Jahr zum Vorsitzenden des Vereins gewählt worden und übt diese Funktion - ohne Unterbrechung - bis heute aus.

Die Liste der unter Leitung von Drusel durchgeführten Aktivitäten ist lang. Sie reichen von der Organisation von Deutsch-Sprachkursen an Mariborer Schulen über zahlreiche Vorträge und Fotoausstellungen. Der Freundeskreis unterstützt die inzwischen kaum noch zählbaren Kontakte, die zwischen Vereinen und den Bürgern der beiden Partnerstädte entstanden sind.

„Vorbildlicher Beitrag“

Einen Schwerpunkt bildet die Unterstützung der seit mehr als 25 Jahren stattfindenden Begegnungen mit der slowenischen Jugendorganisation ZPM. Bei allen offiziellen Begegnungen der beiden Partnerstädte in der Universitätsstadt Marburg übernimmt der Freundeskreis die aktive Mitarbeit bei der Organisation und Betreuung der Gäste.

„Bernd Drusel leistet damit seit vielen Jahren einen vorbildlichen Beitrag zur Vertiefung der kulturellen Begegnungen und Aktivitäten zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Slowenien“, freute sich die Stadträtin. Die Städtepartnerschaft zwischen der Universitätsstadt Marburg und Maribor zeichne sich durch ein tiefes und nachhaltiges Echo innerhalb der Bürgerschaften beider Städte aus, betonte Weinbach. Als eine wesentliche Ursache dafür sei das besondere Bemühen Drusels zu nennen.

Für seine Verdienste um die Bewahrung des historischen Erbes hat Armin Sieburg den Ehrenbrief des Landes Hessen erhalten. Sieburg war bis zu seiner Pensionierung im Jahre 2002 als Archivar für das Hessische Staatsarchiv Marburg tätig. Seitdem engagiert er sich ehrenamtlich mit hohem zeitlichen Aufwand weiterhin für seine ehemalige Dienststelle. Täglich ist er rund sechs Stunden anwesend und dokumentiert bislang noch nicht erschlossene Bestände.

Darüber hinaus ist Sieburg seit 1981 wissenschaftliches Mitglied der Historischen Kommission für Hessen. Der Geehrte ist seit 1960 Mitglied des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde, Zweigverein Marburg. In den Jahren von 1985 bis 1998 gehörte er dem Vereinsvorstand an.

Karl Ottfried Winkel wurde ebenfalls für seine Verdienste um das Gemeinwohl mit dem Landesehrenbrief ausgezeichnet. Winkel ist seit 2001 Schöffe und Schätzer für das Ortsgericht MarburgI. Über einen Zeitraum von 15 Jahren hinweg hat Ottfried Winkel maßgeblich an der Schätzung von überwiegend bebauten Grundstücken mitgewirkt.

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