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Ehemaliger Ortsvorsteher Ludwig Schneider kehrt zurück

Ockershausen Ehemaliger Ortsvorsteher Ludwig Schneider kehrt zurück

Zur konstituierenden Sitzung des Ortsbeirats waren etwa 30 interessierte Bürger ins Familienzentrum in den Stadtwald gekommen.

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Der neue Ockershäuser Ortsbeirat: Ludwig Schneider (von links), Richard Kiefer, Monika Falke, Swen Falke, Walter Hilberg, Renate Bastian, Matthias Simon, Günter Nitsch, Helga-Katharina Berndt (nicht auf dem Bild ist Schriftführer Volker Naumann).

Quelle: Ingrid Lang

Ockershausen. In geheimer Wahl wurde Ludwig Schneider von der Gemeinschaftsliste Ockershausen (GLO) mit sieben von neun Stimmen zum neuen Ortsvorsteher gewählt. Dieses Amt hatte er bereits bis 2011 inne, bevor er von Matthias Simon (SPD) abgelöst wurde. Simon stand nicht mehr für eine Wahl zur Verfügung, weil er der neue Fraktionsvorsitzende seiner Partei im Stadtparlament ist.

Nachdem Monika Falke nach einer kurzen Beratungspause die Kandidatur zur Stellvertreterin zurückgezogen hatte, standen Günter Nitsch und Helga-­Katharina Berndt (Grüne) zur Wahl. Mit fünf Ja-Stimmen für Berndt und drei Nein-Stimmen für Nitsch sowie einer ungültigen Stimme nahm die Kandidatin das Amt der Stellvertreterin an.

Auch bei der Wahl zum Schriftführer gab es zwei Kandidaten. Mit Volker Naumann wurde ein externer Schriftführer gewählt, der fünf Stimmen auf sich vereinigen konnte, während sein Gegenkandidat Günter Nitsch nur vier Stimmen erhielt.

Dem neunköpfigen Gremium gehören zudem Richard Kiefer (GLO), Monika Falke (GLO), Swen Falke (CDU), Walter Hilberg (SPD), Renate Bastian (Linke), Matthias Simon (SPD) und Günter Nitsch (SPD) an.

Ludwig Schneider dankte dem Gremium für seine Wahl zum Ortsvorsteher und wünschte sich eine gute Zusammenarbeit, die immer sachlich zum Wohle der Bürger und des Stadtteils Ockershausen sein solle. „Da keine der Gruppierungen eine absolute Mehrheit hat, müssen wir kompromissbereit sein“, betonte der Ortsvorsteher. In einem kurzen Überblick stellte er die Projekte vor, die vom Ortsbeirat unterstützt und begleitet werden. Dazu zählt der Stadtbusverkehr vom Stadtwald (ehemaliges Bundeswehrgelände Graf-von-Staufenberg-Straße) bis zu den Lahnbergen. Denn mittlerweile wohnen in Ockershausen etliche Studenten, die den Bus und auch den Hänger für die Fahrräder nutzen können. Ein weiteres Anliegen ist die Neugestaltung des Kirchplatzes an der Matthäuskirche. Die Rahmenplanung dazu begann bereits im Jahre 2001. Das Gänsegässchen bei der Dr. Wolffschen Stiftung solle in diesem Monat, spätestens jedoch bis Juni fertig gepflastert werden, damit auch Menschen mit Rollator ohne Gefahr dort gehen können. In der vergangenen Legislaturperiode wurde das Projekt „Älter werden in Ockershausen“ von der SPD-Fraktion auf den Weg gebracht. Diese Aktion soll weiter unterstützt werden und gilt auch für junge Familien. Ludwig Schneider rief den Bürgern zu: „Wir wollen den Stadtteil Ockershausen liebenswert machen“.

Die nächste Ortsbeiratssitzung findet am Dienstag, 7. Juni, um 19.30 Uhr in der Alten Schule Ockershausen statt.

von Ingrid Lang

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