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Drei Teile der Bodenplatte sind fertig

Monatsbild: Februar Drei Teile der Bodenplatte sind fertig

Eine wetterbedingte Pause ist bisher nicht notwendig gewesen: Die Bauarbeiten auf der Campus-Baustelle laufen planmäßig weiter.

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Winterlich präsentiert sich die Campus-Großbaustelle in diesen Tagen.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Die Temperaturen liegen schon seit einigen Tagen knapp unter dem Gefrierpunkt. Am Freitag war nach dem Schneefall ein Teil der Baustellenmaterialien sogar noch mit Schnee weiß überzuckert. Aber für die Macher auf der Baustelle für den Neubau der Uni-Bibliothek ist das bisher noch lange kein Grund, die Bauarbeiten einzustellen.

Markus Janik, der zuständige Bauleiter vom Hessischen Baumanagement (HBM, früher Staatsbauamt), ist bisher mit dem Baufortschritt sehr zu­frieden.

„Das Großprojekt liegt im Zeitplan. Wenn die Witterungs­verhältnisse so bleiben, wird auch weiterhin keine Winterpause nötig sein“, teilte Janik der OP auf Anfrage mit.

Zu den Arbeiten gehört unter anderem die Herstellung der Bodenplatte, die in vier Abschnitten gefertigt wird. Drei Teilstücke sind bereits fertiggestellt. Es sind die Abschnitte im Osten zum Mühlgraben hin, im Westen Richtung Pilgrimstein sowie eines der beiden Mittelstücke. Das noch fehlende letzte Mittelstück wird nach Janiks Mitteilung in den kommenden Tagen betoniert werden.

Auf den bereits fertiggestellten Teilen der Bodenplatte werden und wurden bereits Stützen und Wände errichtet. So wurde beispielsweise am Abschnitt zum Mühlgraben hin ein Teil der Decke über dem Untergeschoss eingeschalt.

Noch in diesem Monat soll ein dritter Baukran aufgestellt werden, der dann unmittelbar neben dem Gebäude der ehemaligen Uni-Hautklinik seinen Standort haben wird. Dieser Kran soll dann vor allem am mittleren Bereich des Baufeldes eingesetzt werden.

Am Fuß der historischen Marburger Oberstadt, zwischen Elisabethkirche und Altem Botanischem Garten, entsteht bis Mitte 2017 die neue zentrale Universitätsbibliothek (UB) der Philipps-Universität. Das markante Bauwerk wird das Herzstück des künftigen „Campus Firmanei“ bilden. Auf rund 18000 Quadratmetern Fläche entsteht Platz für 2,5 Millionen Bände. Im Vergleich zur bestehenden UB soll den Nutzern künftig, über alle Etagen verteilt, ein wesentlich größerer Freihandbestand als bislang zur Verfügung stehen. Die Zusammenlegung der dezentralen Bestände soll prinzipiell längere Öffnungszeiten und mehr interdisziplinäres Arbeiten ermöglichen, so der Plan der Uni-Verantwortlichen.

Das Gebäude entsteht nach den Plänen des Darmstädter Architekturbüros Sinning, das 2009 den städtebaulichen Ideen- und Realisierungswettbewerb gewonnen hat.

Die Baukosten von rund 108 Millionen Euro werden durch das Heureka-Programm (Hochschul-Entwicklungs- und Umbauprogramm: RundErneuerung, Konzentration und Ausbau von Forschung und Lehre in Hessen) getragen, mit dem die hessische Landesregierung neue Hochschulbauten in ganz Hessen fördert.

von Manfred Hitzeroth

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