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Drei Bluttaten Anfang 2011 vor Landgericht

Gerichtsverhandlungen Drei Bluttaten Anfang 2011 vor Landgericht

Die Marburger Justiz befasst sich Anfang des neuen Jahres gleich mit mit drei Bluttaten, die in diesem Jahr großes Aufsehen erregten.

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Das Familiendrama in der Biegenstraße, der Tod eines 25-Jährigen im Wehrdaer Weg sowie eine Auseinandersetzung im Bordell werden nun vor Gericht thematisiert.

Quelle: Archivfotos, Montage: Thorsten Richter

Marburg. Am 24. Januar 2011 muss sich ein 55-jähriger Familienvater aus Marburg wegen Totschlags vor dem Landgericht verantworten. Er gestand im April diesen Jahres, seine Ehefrau nachts im Haus in der Biegenstraße mit einem Küchenmesser erstochen zu haben. Die Familie des Opfers tritt als Nebenkläger auf.

Wenige Tage später geht es im Landgericht um eine weitere Bluttat, die die Marburger Öffentlichkeit in diesem Jahr erschütterte. Nach einer Schlägerei im August vor der Kneipe Bremsspur erlag ein 25-jähriger Mann seinen schweren Kopfverletzungen. Zwei junge Männer aus Marburg im Alter von 19 und 22 Jahren müssen sich nun vor der Jugendkammer des Marburger Landgerichts verantworten. Die Anklage lautet Körperverletzung mit Todesfolge. Die Beschuldigten haben nach Angaben eines ihrer Verteidiger kein Geständnis abgegeben und sitzen seit dem Vorfall in Untersuchungshaft.

Nächsten Dienstag wird vor der 1. Strafkammer des Landgerichts der sogenannte Bordellprozess fortgesetzt. Neun Männer aus dem Rotlichtmilieu werden des versuchten Totschlags beschuldigt. Ein Urteil in diesem schwierigen Prozess ist noch nicht in Sicht. Die Tat im „Erotic Island“ soll sich im Juni 2007 ereignet haben.

von Anna Ntemiris

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