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Dr. Frank Bischoff verlässt Marburger Archivschule

Marburg Dr. Frank Bischoff verlässt Marburger Archivschule

Dr. Frank Bischoff ist zum Landesarchiv Nordrhein-Westfalen nach Düsseldorf gewechselt.

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Archivschülerin Anna Schöpper überreichte Dr. Frank Bischoff zum Abschied von der Archivschule ein Erinnerungsbuch.

Quelle: Karsten Uhde

Marburg. Mehr als sechs Jahre lang hatte Dr. Frank Bischoff die Archivschule Marburg geleitet – die bundesweit einzigartige Ausbildungseinrichtung für Archivare. Die Archivschule Marburg ist eine Fachhochschule für Archivwesen und gleichzeitig Institut für Archivwissenschaft der Bundesrepublik Deutschland und ein dem Wissenschaftsministerium nachgeordneter Landesbetrieb. Am 31. Juli war für Bischoff sein vorerst letzter Tag an der Archivschule.

Offiziell hat der gebürtige Rheinländer schon am 1. Juli die Leitung der Abteilung Rheinland des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen mit Sitz in Düsseldorf übernommen, bestätigte Dr. Karsten Uhde – für die Öffentlichkeitsarbeit bei der Archivschule tätig – der OP am Dienstag auf Anfrage.
Archivschülerin Anna Schöpper vom 46. Fachhochschulkurs überreichte Bischoff zum Abschied ein Grundbuch, in dem sich viele Erinnerungsbilder, Texte und Unterschriften der Kursteilnehmer und aller Mitarbeiter der Archivschule Marburg befinden.

Bischoffs neue Arbeitsstelle ist eines der größten deutschen Archive, was die Anzahl der dort verwalteten Archivalien und Mitarbeiter betrifft. Es besteht aus dem Hauptstaatsarchiv Düsseldorf und dem Personenstandsarchiv Brühl. Insgesamt füllen die Archivbestände fast 100 Regalkilometer. Dazu zählen zahlreiche Urkunden der Klöster aus den ehemaligen Rheinlanden.

Kommissarischer Leiter der Marburger Archivschule ist nach Bischoffs Weggang Rainer Polley, bisher stellvertretender Leiter der Archivschule. Die Suche nach einem Nachfolger ist bereits angelaufen. „Das Auswahlverfahren läuft. Die Bewerbungsfrist ist abgelaufen, und im September sollen die ersten Bewerbungsgespräche geführt werden“, erläuterte Dr. Ralf Breyer von der Pressestelle des Wissenschaftsministeriums der OP am Dienstag auf Anfrage.

von Manfred Hitzeroth

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