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Kommunalwahl 2016

Dirk Bamberger führt CDU in die Kommunalwahl

Dirk Bamberger wurde nach seiner im Sommer knapp gescheiterten OB-Kandidatur am Donnerstag zum Spitzenkandidaten für die Liste der CDU für die Kommunalwahl 2016 gewählt.
Der ehemaliger OB-Kandidat Dirk Bamberger ist die Nummer eins auf der CDU-Liste. Foto: Nadine Weigel

Der ehemaliger OB-Kandidat Dirk Bamberger ist die Nummer eins auf der CDU-Liste.

© Nadine Weigel

Bauerbach. Von null auf eins: Das ist die Bilanz von CDU-Newcomer Dirk Bamberger, der bisher noch nicht in der CDU-Fraktion im Marburger Stadtparlament vertreten war. Nun aber wurde er vom Siebener-Ausschuss der Partei auf Anhieb auf Platz eins der Liste für die im März 2016 anstehende Kommunalwahl platziert und in geheimer Wahl auch mit 63 von 64 Stimmen klar bestätigt.

Bamberger war vom CDU-Fraktionsvorsitzenden Wieland Stötzel und dem Marburger Parteichef Matthias Range für den ersten Platz vorgeschlagen worden. Die beiden rangieren auf der am Donnerstag im Bauerbacher Bürgerhaus auf allen 79 Positionen mit klarer Stimmenmehrheit bestätigten Liste direkt dahinter. Danach folgt in der stellvertretenden Stadtverbands-Vorsitzenden Karin Schaffner die erste Frau.

Hoffen auf fünf zusätzliche Mandate


Matthias Range gab als klares Ziel der CDU für die Wahl eine deutliche Steigerung des Stimmenanteils und der Parlamentssitze an. Bei der zurückliegenden Kommunalwahl 2011 hatte die CDU nur 14 Sitze erreicht und war damit klar hinter der SPD und nur knapp vor den Grünen geblieben.

Dieses aus CDU-Sicht schlechte Ergebnis führte Range einerseits auf den „Fukushima-Effekt“ und auf die Popularität des damaligen Oberbürgermeisters und SPD-Spitzenkandidaten auf der Liste, Egon Vaupel, zurück. Mindestens fünf Mandate mehr möchte die CDU jetzt holen und somit wieder auf das Ergebnis von 2006 (19 Sitze) kommen.

Ziel sei es, durch eine starke CDU auf jeden Fall eine rot-rot-grüne Rathauskoalition zwischen SPD, Grünen und der Marburger Linken zu verhindern, sagte Range. Damit das gelingt, setzt die CDU auch auf die Zugkraft von Dirk Bamberger, der bei der Stichwahl um den Oberbürgermeisterposten im Duell mit Dr. Thomas Spies (SPD) immerhin auf 40 Prozent gekommen war. „Ich habe den Ehrgeiz, den Schwung des OB-Wahlkampfs mitzunehmen“, sagte Bamberger in einer kurzen Rede vor dem Wahlparteitag.

Ehemalige „Prominenz“ auf hinteren Listenplätzen

Dass es auf der Liste neben den etablierten Fraktionsmitgliedern auch Platz für Neulinge gebe, wertete Bamberger als eine „Bereitschaft zu frischem Wind“. Jeder vierte Platz ist für eine Frau reserviert. Neben etablierten Parlamentariern wie Roger Pfalz, Manfred Jannasch oder Herrmann Heck stehen auch ganz neue Namen wie Jens Seipp, der 21-jährige Jura-Student Hans-Martin Reissner oder die von der MBL zurückgekehrte ehemalige Stadtverordnete Runhild Piper auf möglicherweise aussichtsreichen Plätzen.

Auch ehemalige CDU-Prominenz wie der frühere ­Landtagsabgeordnete Walter ­Troeltsch, Ex-Fraktionschef Philipp Stompfe, Ex-Landtagsabgeordneter Frank Gotthardt und der frühere Kanzleramtsminister Friedrich Bohl finden sich ganz hinten auf der Liste – auf den Plätzen 56 bis 59.

Von den auf der Liste Platzierten stellte sich nur Dirk Bamberger persönlich vor. Danach erfolgte zügig die Wahl.

von Manfred Hitzeroth

 
Die Liste
Die ersten 25 auf der Liste der CDU Marburg für die Kommunalwahl 2016:
1: Dirk Bamberger,
2: Wieland Stötzel,
3: Matthias Range,
4: Karin Schaffner,
5: Jens Seipp,
6: Hermann Heck,
7: Roger Pfalz,
8: Anne Oppermann,
9: Joachim Brunnet,
10: Manfred Jannasch,
11: Walter Jugel,
12: Runhild Piper,
13: Christian Schombert,
14: Stephan Muth,
15: Oliver Hahn,
16: Sabine Schäfer-Jarosz,
17: Dirk Vaupel,
18: Winfried Kissel,
19: Hans-Martin Reissner,
20: Anni Röhrkohl,
21: Richard Bialas,
22: Nico Arnold,
23: Jan von Ploetz,
24: Anita Kaufmann,
25: Lars Küllmer.
 
Die ersten 10: Manfred Jannasch (oben, von links), Roger Pfalz, Anne Oppermann, Matthias Range, Karin Schaffner sowie (unten von links) Jens Seipp, Hermann Heck, Dirk Bamberger, Wieland Stötzel und Joachim Brunnet. Foto: Manfred Hitzeroth
 

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