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Die große Kreuzung nimmt Gestalt an

Elisabethbrücke Die große Kreuzung nimmt Gestalt an

In wenigen Wochen soll die Baustelle unter der Elisabethbrücke vor dem Bahnhof aufgehoben werden. Die Autobahnauffahrt Richtung Süden wird etwa Anfang Mai freigegeben.

Marburr. Thomas Engelbach, der Leiter der Tiefbauabteilung im Marburger Bauamt, bestätigte am Freitag im Gespräch mit der OP, dass in dieser Woche an der Auffahrt zur B 3 die Asphalttragschicht aufgebracht wurde. Aufgrund der niedrigen Temperaturen sei dies nicht ganz einfach gewesen, aber die Arbeiten seien erfolgreich abgeschlossen werden.

Im nächsten Arbeitsgang soll nun die Asphaltdeckschicht aufgebracht werden. Dazu braucht es aber Temperaturen von mindestens fünf Grad plus, erläuterte Engelbach. Man sei also, was den Abschluss der Arbeiten angeht, auf das Wetter angewiesen.

Auch die Deckschicht am Krummbogen soll in der kommenden Woche möglichst aufgetragen werden. Der Krummbogen ist deswegen vom 10. bis zum 12. April gesperrt.

Danach, so erläutert Engelbach, dauert es zehn bis zwölf Tage, ehe die Fahrbahnmarkierung aufgetragen werden kann. Diese Zeit soll genutzt werden, um den Bürgersteig im Krummbogen wiederherzustellen, der in den vergangenen Wochen als Fahrbahn herhalten musste. Außerdem sollen die Arbeiten für die Ampel an der Kreuzung Krummbogen/Ernst-Giller-Straße/Bahnhofstraße vorangetrieben werden. „Wenn alles gut geht, kann die Auffahrt zur B3 aus Richtung Bahnhofstraße dann Anfang Mai freigegeben werden“, hofft Engelbach.

Damit sind die Bauarbeiten im Bereich der Elisabethbrücke aber noch nicht abgeschlossen. Zug um Zug sollen die einzelnen Fahrtrichtungen dann in Betrieb genommen werden - ein kompliziertes Unterfangen wegen der vielen Wegebeziehungen unter der Brücke, nicht nur für Pkw, sondern auch für Radfahrer und Fußgänger - und nicht zuletzt für die Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs, die sich während des Umbaus des Bahnhofsvorplatzes ihren Weg zur Haltestelle unter der Brücke bahnen müssen.

Wann die derzeit provisorische und überaus unübersichtliche Kreuzung unter der Elisabethbrücke ihren endgültigen Ausbauzustand erreicht hat, konnte Engelbach nicht genau vorhersagen.

Bahnhofsvorplatz soll Visitenkarte werden

Nach dem Abschluss der Bau-arbeiten geht es am Bahnhofsvorplatz weiter. Wie Engelbach mitteilte, endet Mitte des Monats die Angebotsfrist für die EU-weite Aussschreibung der Arbeiten. Ab Sommer kann dann gebaut werden - zunächst auf der nördlichen Seite, die für den Pkw-Verkehr gesperrt bleibt.

Dieser dritte und letzte Bauabschnitt soll Ende 2014 abgeschlossen werden und kostet die Stadt etwa 2,6 Millionen Euro. An ihrem Ende steht ein verkehrsberuhigter Bahnhofsvorplatz, der Pkw-Verkehr nur noch für Anlieger erlaubt und so in der Lage sein soll, etwa 15000 Fußgängern pro Tag - so schätzt Bauamtsleiter Jürgen rausch - eine attraktive Marburger Visitenkarte abzugeben.

von Till Conrad

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