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Die große Grimm-Gala

Marburg zieht Bilanz Die große Grimm-Gala

Das Marburger Grimm-Jahr 2012 neigt sich dem Ende zu: Zum Abschluss findet am 20. Dezember ab 19 Uhr die große Grimm-Gala im Theater am Schwanhof statt.

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Die Büsten der Märchensammler Jacob und Wilhelm Grimm waren Teil einer Ausstellung im „Haus der Romantik“.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Es war einmal: Diesen durch Grimms Märchen weltberühmten Eingangssatz wird man in wenigen Wochen auch über das Marburger Grimm-Jahr 2012 sagen können. Aus Sicht von Kulturdezernentin Dr. Kerstin Weinbach war es aus zwei Gründen eine Erfolgsgeschichte: Zum einen war die Stadt Marburg damit den anderen hessischen Grimm-Städten Hanau, Steinau und Kassel ein ganzes Jahr voraus, die das von der Landesregierung ausgerufene Grimm-Jahr erst 2013 feiern. Zum anderen hätte sich das Marburger Konzept ausgezahlt, rund 50 Veranstalter am Grimm-Jahr zu beteiligen und so eine große Vielfalt von „Events“ anzubieten.

Bunter Reigen

Ob das Sterntaler-Lichtkunstprojekt an der Alten Universität, der „Grimm-Park“ im Schloss, der wiederaufgelegte „Grimm-Dich-Pfad“ in der Oberstadt, die soeben eröffnete Ausstellung „Echt hessisch?“ im Landgrafenschloss: ein bunter Veranstaltungsreigen zog sich durch das Jahr. Der heimliche Star des Marburger Grimm-Jahrs war aber eine kleine grüne Figut mit einer „goldenen“ Krone; Der Marburger Froschkönig. Mehrere 1000 Exemplare des keck aussehenden Frosches wurden verkauft. Rund 1500 Einsendungen gab es für einen Fotowettbewerb mit Foto-Einsendungen, die den Frosch an verschiedenen Orten auf dem Erdball von Grönland bis Hawaii zeigen.

  •  Die Gewinner des Foto-Wettbewerbs werden auf der großen Grimm-Gala prämiert, die das Hessische Landestheater im Auftrag der Stadt am Donnerstag, 20. Dezember, ausrichtet. Anlass ist der 20. Dezember 1812: Vor 200 Jahren erschienen die Grimmschen Kinder- und Hausmärchen in der Erstauflage. In der Gala dreht sich natürlich alles um Grimms Märchen: Puppenspieler Gunzi Heil erweckt Marcel Reich-Ranicki zum Leben: Die Literatur-Papst-Puppe spart nicht mit scharfzüngigen Anmerkungen zum märchenhaften Werk von Jacob und Wilhelm Grimm. Zudem gibt Heil eine Kostprobe seiner 100-Sekunden-Kurzfassungen bekannter Märchen. Stargast Didi Hallervorden hat abgesagt, stattdessen kommt die Schauspielerin Paula Schramm, die als Prinzessin in der Märchenverfilmung „Der Eisenhans“ vor der Kamera stand, die am 16. Dezember ab 15.35 Uhr im ZDF zu sehen ist. Die Puppenspiel-Produktion Frau Hollewood“ sowie der Liedermacher Stefan Ebert mit Märchensongs, ein Galabuffet und zum Abtanzen die Band „Bixby Brothers“ stellen weitere Programmpunkte dar.

Karten für die Grimm-Gala im Theater am Schwanhof am Donnerstag, 20. Dezember, ab 19 Uhr gibt es nur an der Theaterkasse in der Stadthalle, Telefon 06421/25608.

von Manfred Hitzeroth

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