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Die Vielfalt liegt im Miteinander

Altenhilfe Die Vielfalt liegt im Miteinander

Ehrenamtliche Nachbarschafts- und Bürgeraktionen beleben die Marburger Stadtteilgemeinden. Der Oberbürgermeister empfing im Rathaus ehrenamtliche Mitarbeiter.

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Beim Empfang des Oberbürgermeister im Rathaussaal spielten die „Vielsaitigen Gitarreros“ aus dem Allnatal.

Quelle: Arnd Hartmann

Marburg. „Für gutes Älterwerden bietet unsere Stadt ein vielfältiges Engagement von ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürgern“, sagte Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) in seiner Eröffnungsrede. Er sprach über die Vielfalt und Bedeutung der Nachbarschafts- und Bürgerprojekte für seniorengerechte Stadtteilentwicklung. Magistrat, Stadtteilinitiativen, Stabsstelle Altenplanung sowie Freiwilligenagentur als gemeinsames Marburger

Nachbarschaftsnetzwerk, hatten zum jährlichen Austausch- und Aktionsabend geladen. Der Schwerpunkt soll auf der Förderung von kreativen und kulturellen Angeboten der Stadtteilgemeinden für ältere Menschen liegen.
Hintergrund der Veranstaltung ist die seit fünf Jahren geförderte Initiative der Stadt, älteren Mitbürgern eine gute Daseinsvorsorge zu bieten und Angebote für ältere Leute speziell auf deren Bedürfnisse auszurichten.

OB lädt Initiativen zweimal im Jahr ein

Unter der Regie von Dr. Petra Engel, Leiterin der Stabsstelle Altenplanung, ermöglichte der Startschuss für ehrenamtliche Projekte in der Stadt neue Impulse für die Begleitung und Unterstützung bürgerlicher Freizeitinitiativen.
„Die Stabsstelle Altenplanung und die Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf sorgen so für die bestmögliche Unterstützung und Grundbedingung“, sagte Engel.

Zweimal im Jahr lädt der Oberbürgermeister die Bürgerinitiativen zur Sitzung, im Sommer zum Thema: „Entwicklung und Problemklärung“ sowie im Herbst zum würdigen Empfang in das Rathaus ein. „Als ein persönliches Anliegen“ betrachtet Vaupel diese Aufgabe der Stadt, den Senioren neue Möglichkeiten zu bieten ohne Bestehendes zu verdrängen. Aktuell organisieren Ehrenamtliche in 13 von 18 Außenstadtteilen ein buntes Potpourri aus sportlichen, kulturellen, künstlerischen und bildenden Angeboten für die Generation 50plus.

Allnataler Musikkombo zeigt, wie's geht

Engel und Vaupel brachten in ihren Reden zum Ausdruck, dass Nachbarschafts- und Bürgeraktionen über die Generationsgrenzen hinaus wirken sollten. Das Zusammenleben von Jung und Alt spiegele dabei nicht nur die Gesellschaft, sondern das Bild der Universitätsstadt wider.

Einen besonderen Ausdruck für diese Art der Begegnung zwischen den Generationen zeigten die Allnataler „Vielsaitigen Gitarreros“ in ihrem musikalischen Auftritt während der Veranstaltung. Bestehend aus elf Hobby-Instrumentalisten, die sich im Jahr 2012 zusammenfanden, entstand ein musikalisches Ensemble, das von Klassik bis Rock genreübergreifend zusammen musiziert.

Weitere Höhepunkte des Abends boten die Aktiven Bürgerinnen und Bürger Cappels (ABC) in einem Theaterstück, Gedichte zum Älterwerden von Reinhard Landau aus dem Erzählcafé in Ockershausen und der schwungvolle Seniorentanz mit Helga Schewe von der Ortenberggemeinde.

von Arnd Hartmann

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