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Die Universität öffnet Büro in Afrika

Philipps-Universität Die Universität öffnet Büro in Afrika

Zur Eröffnung des Verbindungsbüros der Marburger Uni in der ägyptischen Hauptstadt Kairo war auch die Marburger Uni-Präsidentin Professorin Katharina Krause nach Afrika gereist.

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Das Verbindungsbüro der Uni Marburg in Kairo wurde zusammen mit dem Deutschen Wissenschaftszentum eröffnet. Foto: DAAD

Marburg. Die Sichtbarkeit der Marburger Universität in Ägypten nimmt zu: Das Verbindungsbüro der Uni Marburg wurde jetzt eröffnet. Es ist Teil des Deutschen Wissenschaftszentrums. Zum Start gab es einen großen Bahnhof: Außenminister Dr. Guido Westerwelle eröffnete das Deutsche Wissenschaftszentrum (DWZ) in Kairo.

„Das DWZ ist das Ergebnis einer langen, wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Ägypten, die der Deutsche Akademische Austauschdienst maßgeblich mitgestaltet hat”, betonte Margret Wintermantel, Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).

Zur Zeit sind 15 Marburger Studierende in Kairo, die von Deborah Dombret im Verbindungsbüro der Uni Marburg betreut werden. So bessern Studierende bei einem Auslandssemester an der Ain Shams Universität in Kairo ihre Arabischkenntnisse auf, belegen Fachkurse oder absolvieren Praktika bei ägyptischen Firmen oder Institutionen. Dobret bildet auch eine feste Anlaufstelle für alle anderen Marburger Wissenschaftler, die zum Forschungsaufenthalt nach Kairo kommen. Beraten werden auch ägyptische Forscher und Studenten, die Interesse an einem Aufenthalt an der Uni Marburg haben.

Krause freut sich überAustausch mit Kairo

„Wir möchten unsere Stu­diengänge und Sonderprogramme bewerben, Kontakt zu Partnern in der Region herstellen und pflegen und Alumniveranstaltungen anbieten“, sagte Petra Kienle, Dezernentin für Internationales an der Marburger Universität über die Ziele für die Marburger Vertretung in der ägyptischen Hauptstadt.

Die Marburger Uni-Präsidentin Professorin Katharina Krause freut sich über den intensiven Austausch mit den Präsidenten der Universitäten in Kairo. Im DWZ wollen deutsche Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen sowie Hochschulen ihre Kräfte bündeln und ihre Kontakte zu ägyptischen Forschern und zur Wirtschaft vertiefen. Die Gründung des DWZ geht auf eine Initiative des Auswärtigen Amtes und des DAAD zurück, der seit über 50 Jahren mit einer Außenstelle in Kairo aktiv ist. Zu Partnern des Wissenschaftszentrums gehören die Freie Universität Berlin, die TU Berlin, die TU München, die Philipps-Universität Marburg, die Alexander von Humboldt-Stiftung, das Orient Institut Beirut, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen.

Das DWZ übernimmt zudem eine Brückenfunktion für den weiteren arabischen Raum. Von dem Zentrum werden interdisziplinäre Tagungen und Workshops organisiert. Es berät deutsche und ägyptische Forschungsinstitutionen und Unternehmen und zeigt die Leistungsfähigkeit deutscher Wissenschaft und Technologie. Themenschwerpunkte liegen in den Natur-, Umwelt-, Sozial- und Geisteswissenschaften.

von Manfred Hitzeroth

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