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Die Unitas-Standarte bleibt in Marburg

Für ein weiteres Jahr werden die Geschicke des Verbands wissenschaftlicher katholischer Studentenvereine „Unitas“ maßgeblich von Marburg aus bestimmt .
Verbandsgeschäftsführer Claudius Mink (von links) und der scheidende Vorortspräsident Kilian Schmiz übergeben die Standarte an die neue Vorortspräsidentin Alexandra Onyszkiewicz.Foto: Kristina Gerstenmaier.

Verbandsgeschäftsführer Claudius Mink (von links) und der scheidende Vorortspräsident Kilian Schmiz übergeben die Standarte an die neue Vorortspräsidentin Alexandra Onyszkiewicz.Foto: Kristina Gerstenmaier.

Marburg. So etwas sei noch nie dagewesen, sagte Florian Berlinger von dem Verband der Wissenschaftlichen Katholischen Studentenvereine Unitas. Am Samstagabend wurde während eines feierlichen Festkommers im Fürstensaal des Landgrafenschlosses die Vorortschaft des Verbandes (Vorort = Vorstand) von dem Unitas Franko-Saxonia an den Unitas Elisabetha ­Thüringia übergeben. Das Besondere: Beide Vereine des Verbandes, der mit knapp 50 Ortsvereinen in ganz Deutschland vertreten ist, sind in Marburg ansässig.

Der Vorstand wird von einem Herrenverein an einen Damenverein weitergegeben. Das ist in der knapp 160jährigen Geschichte des Studentenverbandes bisher einzigartig. Die zweite Besonderheit: Obwohl Frauen schon seit 1996 zugelassen sind, hatte bislang erst ein einziges Mal ein Damenverein den Vorstandsposten inne.

„Für die Unitas Franko-Saxonia hast du, Kilian Schmiz, die Verbandsstandarte mit deinen unitarischen Bundesbrüdern hier nach Marburg gebracht“, so Verbandsgeschäftsführer Claudius Mink während der Veranstaltung. „Wir geben heute vertrauensvoll die Standarte in die Hände unseres sehr verehrlichen Unitas Elisabetha Thuringia zu Marburg.“ Eingerahmt wurde die Übergabe von dem Unitarierlied „Erschalle jetzt, du Bundessang“. „Die Brust geht hoch, die Wange glüht, wenn tönt der Unitarier Lied“, so sangen die 185 Gäste im Fürstensaal.

„Mit dem Dank an den Unitas Franko Saxonia“, so Mink weiter, „wünsche ich dir, liebe Alexandra Onyszkiewicz, und euch, liebe Bundesschwestern der Unitas Elisabetha Thuringia, Gottes reichen Segen und eine glückliche Hand in eurem Amt.“

Die Unitas Elisabetha Thuringia zu Marburg wird nun für ein Jahr die Leitung der Geschäfte übernehmen und repräsentative Aufgaben innerhalb des Verbandes und nach außen übernehmen. Unter dem Motto „Kirche und Gesellschaft heute. Eine kritische Auseinandersetzung“ wird der Verein auch Vorträge und Veranstaltungen organisieren.

Unitas wurde 1855 von Bonn und Tübingen aus gegründet und ist damit der älteste katholische Studenten- und Akademikerverband Deutschlands.

von Kristina Gerstenmaier


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