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Die Terminkalender sind bis Juni voll

OB-Wahl Die Terminkalender sind bis Juni voll

In drei Monaten steht das Ergebnis der OB-Wahl fest. Bis dahin haben die Kandidaten, ihre Parteien und die Journalisten der OP noch viel vor, um den Wählern Positionen und Persönlichkeiten vorzustellen.

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Die OP-Redakteure Manfred Hitzeroth (rechts) und Anna Ntemiris sowie OP-Volontär Peter Gassner (Dritter von links) sprachen mit  den Kandidaten Dirk Bamberger (von links), Dr. Thomas Spies, Dr. Elke Neuwohner und Jan Schalauske.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Sie kamen am Freitag zum zweiten Mal zusammen und werden sich in den nächsten Tagen und Wochen noch regelmäßig begegnen: Dirk Bamberger (CDU), Dr. Elke Neuwohner (Grüne), Jan Schalauske (Linke) und Dr. Thomas Spies (SPD) haben einiges gemeinsam: Alle wollen Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD), der vorzeitig in den Ruhestand gehen will, beerben. Und alle kandidieren erstmals für das Amt des Rathauschefs.

Die OP hatte die Kandidaten eingeladen, um mit ihnen über die Grundsätze der Berichterstattung zu sprechen. Die vier nutzten das Treffen zunächst, um Termine abzugleichen. Die ersten Engpässe und Terminüberschneidungen sind da.

Kann eine Podiumsdiskussion verschoben werden? Was passiert, wenn einer verhindert ist? Vor den Augen und Ohren der OP-Redakteure schauten die vier in ihre Kalender und verständigten sich auf eine Verschiebung. Alles Weitere, so fiel ihnen dann auf, könne man doch nach dem Gespräch in der Redaktion erledigen. Schalauske und Spies haben schon persönlich Wahlkampferfahrung gesammelt, Neuwohner und Bamberger kandidieren zum ersten Mal für ein Spitzen-Amt. Unabhängig davon gehört es für die Oberhessische Presse zur Tradition, rechtzeitig vor der heißen Phase des Wahlkampfs ihre Grundsätze vorzustellen.

Bewerbungsschluss am 9. April

Diese startet im April nach Ostern: 66 Tage vor dem ersten Wahltermin am 14. Juni müssen die Kandidatenvorschläge eingereicht sein, das heißt bis zum Donnerstag, 9. April, um 18 Uhr.  Am 17. April tagt der Wahlausschuss und entscheidet darüber, ob die Kandidaten, darunter auch Marius Beckmann von der Satire-Partei „Die Partei“ zugelassen werden. Wahlberechtigt sind rund 58 500 Bürger.

Das erwartet die Leserinnen und Leser – sowohl in der Print- als auch in der Onlineausgabe – in den kommenden Wochen: Die Redakteure werden zum Beispiel mit den Kandidaten Interviews führen, sie porträtieren und Veranstaltungen sowie Kundgebungen besuchen und darüber berichten.

Auch werden wir die Bewerber um Stellungnahmen zu verschiedenen für Marburg relevanten Themen bitten. Grundsätzlich gilt dabei: Die im Wahlkampf auftretenden Themen werden wir rein nach journalistischen Kriterien aufarbeiten. Das mag selbstverständlich klingen, in Wahlkampfzeiten muss aber auch dies betont werden. Ebenso, dass reine Meinungsbeiträge von Kandidaten und Lesern in den letzten vier Tagen vor der Wahl nicht abgedruckt werden.

Und weil im Wahlkampf mit vielen Worten gerungen wird, gilt: Bei von der Redaktion erbetenen schriftlichen Antworten der Kandidaten gilt die jeweilige Zeichenvorgabe. Wer zu viel schreibt, dem wird der Text von hinten gekürzt. Das notierten sich die Kandidaten dann auch in ihre Notizblöcke. Die OP wird vor der Wahl ein Wahlforum veranstalten und moderieren, Termin und Ort werden noch bekannt gegeben.
Am Abend der Wahl, am 14. Juni, und bei einer Stichwahl am 28. Juni findet eine Wahlparty statt, bei der die OP die Ergebnisse präsentiert und Reaktionen einsammelt.  

Bis dahin sind die Bewerber in Sachen Wahlkampf um einige Erfahrungen reicher. Die erste „Lektion“ erhielten sie schon am Freitag: Wenn Kandidaten in die Redaktion eingeladen werden, müssen sie immer damit rechnen, fotografiert zu werden.

von Anna Ntemiris

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