Wohnen im Schatten der Philosophischen Fakultät bieten diese „Campus-Appartements“.
Marburg. Es wird ab Oktober eng werden in Marburg, denn die Philipps-Universität erwartet zum Start des Wintersemesters aufgrund einer steigenden Zahl von Erstsemestern rund 1.000 Studierende mehr. Für die prognostizierte Rekordzahl von 22.500 Studierenden werden auch mehr Wohnungen in und um Marburg benötigt.
Der Marburger Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) betonte, dass die Aufgabe, für alle Studierenden Wohnungen bereitzustellen, eine große Herausforderung für alle Akteure in der Universitätsstadt Marburg darstelle. Vaupel appellierte besonders an die privaten Vermieter in Marburg und den Marburger Stadtteilen, mehr Wohnungen für Studierende zur Verfügung zu stellen.
Auch die Verantwortlichen des Marburgers Studentenwerks und von privaten Immobilienfirmen bereiten sich seit Monaten auf den Rekordansturm vor und wollen zusätzliche Wohnungen zur Verfügung. Der Allgemeine Studierendenausschuss (Asta) mahnte an, dass es mehr bezahlbaren Wohnraum geben müsse.
Es ist wieder damit zu rechnen, dass zum Semesterstart nicht alle Studierenden sofort eine Wohnung in Marburg vorweisen können. Dafür hält das Marburger Studentenwerk rund 100 Notunterkünfte bereit. Provisorische Studentenunterkünfte in städtischen Turnhallen wird es hingegen voraussichtlich nicht geben. Denn die Hallen werden laut Vaupel für den Sportunterricht der Schulen und die Vereine benötigt.
von Manfred Hitzeroth
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