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Die „Schlachten“ um Hündin Gigi gehen weiter

Landgericht Die „Schlachten“ um Hündin Gigi gehen weiter

Mitte September traf das Marburger Landgericht eine Entscheidung im Streit um Chihuahua-Hündin Gigi. Danach sollte die Marburgerin Frau C. den Hund an seine Eigentümerin Frau S. zurückgeben.

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Marburg . Das Urteil des Landgerichts ist nicht mehr anfechtbar, doch der Anwalt der Marburgerin, Dr. Hans-Berndt Ziegler, kämpft seitdem weiter: mit sogenannten Rechtsbehelfen. Diese stellen eine Möglichkeit dar, sein Recht weiter zu verfolgen.

Die laut Gericht rechtmäßige Eigentümerin hatte bereits kurz nach der Urteilsverkündung mit einer Zwangsvollstreckung gedroht. Dass der Hund seiner Mandantin weggenommen wird, hat Ziegler durch die Einlegung verschiedener Rechtsbehelfe bislang verhindert. Dazu zählten unter anderem eine Anhörungsrüge. Diese wurde wie auch schon andere Rechtsbehelfe als unbegründet zurückgewiesen. Doch Ziegler bleibt gelassen: „Ich habe viele Schlachten verloren, aber den Krieg gewonnen, denn wir haben Gigi seit vier Jahren“, so der Anwalt. Wenn alles schief laufe, rufe er das Bundesverfassungsgericht an. Allerdings könnte zu diesem Zeitpunkt die Zwangsvollstreckung greifen.

von Heike Horst

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