Durch die Sonderinvestitionsprogramme von Bund und Land fließen 32,5 Millionen Euro in den Landkreis und kommen vornehmlich den heimischen Schulen zugute. Die Liste von Bauvorhaben ist entsprechend lang. Dies demonstrierten Landrat Robert Fischbach (hockend) und Fachbereichsleiter Torsten Schrodt im August dieses Jahres an der Grundschule Fronhausen zwischen Baumaterialien.
Marburg. „Der Landkreis hat mit den jüngsten Vergaben bei der Umsetzung des hessischen Sonderinvestitionsprogramms gut 50 Prozent der beantragten Fördermittel mit Aufträgen hinterlegt“, teilte Landrat Robert Fischbach (CDU) gestern mit. Damit seien die Voraussetzungen für den Abruf der restlichen Fördermittel des Landes in Höhe von rund 13,7 Millionen Euro erfüllt. Vorgesehen ist das Geld für Baumvorhaben zur Sanierung der Schulen im Landkreis.
Zuletzt vergab der Kreisausschuss innerhalb des Sonderinvestitionsprogramms noch neun Aufträge. Das Kostenvolumen: 2,86 Millionen Euro. Die Auftragssumme, die dabei Unternehmen und Betrieben innerhalb des Landkreises zugute kommt, beläuft sich auf nahezu 1,9 Millionen Euro.
„Aktuell liegt der Landkreis damit nicht nur im Zeitplan, sondern auch innerhalb der gesetzten finanziellen Budgets. Dass bei den Aufträgen mit großer Mehrheit Firmen aus dem Landkreis zum Zug kamen, freut mich persönlich sehr“, sagt Fischbach. Somit wirkten die Konjunkturprogramme mehrfach als positive Impulse für die Region: Zum einen werde durch sanierte Schulen die Infrastruktur deutlich verbessert; zum anderen helfe die Finanzspritze von Bund und Land den heimischen Unternehmen in wirtschaftlich schwieriger Zeit.
von Carina Becker
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