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Die "Bimmelbahn" ist da

Huckepack Die "Bimmelbahn" ist da

Ihre erste Fahrt durch die Marburger Innenstadt hat die Marburger Bimmelbahn hinter sich - auf einem Schwertransporter.

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Die Marburger Bimmelbahn bei ihrer ersten Fahrt durch die Universitätsstraße. Foto: Thorsten Richter

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Dienstagfrüh gegen 8 Uhr trafen die Lok und die beiden Anhänger am Marburger Georg-Gaßmann-Stadion ein, wurde von der Betreiberfamilie Brunett in Empfang genommen und quer durch die Stadt zu ihrem Unterstand gelotst - zufällig nahm sie dabei einen Teil des Weges, den sie ab kommenden Woche auch nehmen wird - dann aus eigener Kraft.

„Ein guter Auftakt“ freute sich Lydia Brunett, die vor allem dankbar für unkomplizierte Nachbarschaftshilfe einer Firma in der Nähe des Unterstands war: Die borgte kurzfristig einen Hublader aus, sodass auch die Ersatzreifen für die „Marburger Schlossbahn“, wie sie offiziell heißt, auf einer Palette abgeladen werden konnten.

Start am 1. Juli

Ab dem 1. Juli soll die Bimmelbahn, wie sie in Marburg schon bald nach Bekanntwerden des Projektes im Volksmund genannt wurde, Menschen von der Innenstadt zum Landgrafenschloss und zurück bringen. Das Ticket für den Rundkurs kostet 8 Euro, für die Kurzstrecke 3,50 Euro. Kinder unter 12 Jahren zahlen die Hälfte.

In der vergangenen Woche war die Bahn in Regensburg vom TÜV für den Straßenverkehr zugelassen worden. Jetzt fehlt lediglich noch die Zulassung des Gießener Regierungspräsidiums für den Personentransport - sie wird in jedem Fall in dieser Woche erteilt werden, sagte Brunett der OP.

Die Bahn fährt über den Steinweg zum Marktplatz, wo sie hält. Von dort geht es zum Landgrafenschloss, zurück über die viel befahrene Universitätsstraße und Biegenstraße. An der Kunsthalle besteht eine weitere Möglichkeit, um ein- oder auszusteigen. Von dort aus geht es wieder zur Endstation am unteren Steinweg.

von Till Conrad

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