Eine Patientin geht ins Diakonie-Krankenhaus in Wehrda. Für Besucher, Mitarbeiter und Patienten werden mehr Parkplätze benötigt.
Wehrda. Im Bürgerhaus des Marburger Stadtteils Wehrda hat eine Veranstaltung stattgefunden, in der etwa 50 Menschen erste Anregungen zu Lösungen geben konnten, die dann nach dem Willen von Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) in einem kleineren Kreis ausgearbeitet werden.
Wehrdas Ortsvorsteher Dirk Vaupel (CDU) erinnerte daran, dass die Stadtverordnetenversammlung den Magistrat beauftragt habe, einen Runden Tisch aller Beteiligter ins Leben zu rufen. Jetzt freue er sich, dass Mitarbeiter der Verwaltung, Mitglieder des Verkehrsausschusses der Stadt, sowie Vertreter von Bürgerinitiativen und Diakonie zusammengekommen seien.
Als Diskussionsgrundlage nannte Vaupel einige Zahlen: So hätten Messungen ergeben, dass meist so gefahren werde, wie vorgeschrieben – und das sei in den Wohngebieten Tempo 30. Auch seien in den vergangenen Jahren bei den gezählten Autos nur Schwankungen, jedoch keine lineare Steigerung zu verzeichnen gewesen. Dem Einwand eines Bürgers, Zahlen von 1994 belegten sehr wohl eine Zunahme, entgegnete das Stadtoberhaupt, dass dies auch an zunehmenden Fahrzeugzahlen im allgemeinen liege, es gebe heute einfach mehr Autos.
OB Vaupel regte an, dass die Teilnehmer offene Fragen bis zum 20. Februar an die Stadtverwaltung stellen können. Spätestens Anfang März sollen die Ergebnisse präsentiert werden.
von Heiko Krause
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