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Der Weg ist für Touristen nicht immer das Ziel

Ausflugsziele Der Weg ist für Touristen nicht immer das Ziel

Wo geht‘s zum Neuen Botanischen Garten oder wie am kürzesten zum Spiegelslust-Turm? Die Beschilderung auf den Lahnbergen müsste verbessert werden, räumt der Leiter der Marburg Tourismus und Marketing GmbH ein.

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Vom Kaiser-Wilhelm-Turm hat man einen schönen Blick auf die Stadt und sieht das Herz-Kunstwerk, das nachts leuchtet, aus einer anderen Perspektive.Foto: Anna Ntemiris

Marburg. Begegnungsverkehr am Sonntag auf den Lahnbergen: Eine Marburgerin und eine Frankfurterin waren den Waldweg vom Hansenhaus auf die Lahnberge hochgelaufen und den Ratschlägen von Joggern gefolgt: Sie kamen an der Mensa heraus, wollten aber eigentlich zum Kaiser-Wilhelm-Turm. An der Brücke nahe der Mensa trafen sie auf eine Gruppe von ausländischen Touristen. Diese suchten den Neuen Botanischen Garten. Doch bisher hatten sie nur die Bushaltestelle Botanischer Garten gefunden. Einhellige Meinung der Sonntagsspaziergänger aus nah und fern: Marburgs Ausflugsziele werden unter Wert verkauft. Zweites Beispiel: Findet man den Weg zum Kaiser-Wilhelm-Turm kann man einen wunderbaren Blick auf die Stadt genießen. Doch wie gelangt man von dort aus am kürzesten oder am besten zu Fuß in die Stadt? Und wo kommt man dort raus? Man muss sich durchfragen. Und wer als Fremder vom Wilhelm-Turm aus erstmals auf Elisabethkirche oder Landgrafenschloss schaut, will vielleicht wissen, wie weit ist es zu den einzelnen touristischen Attraktionen? Eine solche Information fehlt auf den Lahnbergen.

Wegweiser auf Lahnbergen und am Trojedamm geplant

Der Leiter der Marburger Tourismus und Marketing GmbH, Klaus Hövel, räumt auf Anfrage der OP ein: „Auf den Lahnbergen gibt es Verbesserungsbedarf.“ Die Stadt sei jedoch bereits dran, die Beschilderung zum Neuen Botanischen Garten zu verbessern.

Auf den Wanderkarten und den Informationsseiten der Stadt Marburg, zum Beispiel im Internet, werde der Weg zum Kaiser-Wilhelm-Turm beschrieben. Dass es jedoch vor Ort auch Hinweise geben könnte, sei denkbar, so Hövel. Auch in der Innenstadt könnte man Besuchern die Wege zu den Marburger Sehenswürdigkeiten erleichtern, sagt Hövel. Am Trojedamm könnte es an der Jugendherberge, dort in der Nähe befindet sich auch ein Stellplatz für Wohnmobile, eine Informationstafel mit Wegweisern zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten geben. „Da können wir noch Informationen anbringen“, so Hövel.von Anna Ntemiris

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