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Der Umbauplan wird konkreter

Zukunft des Allianzhauses Der Umbauplan wird konkreter

Die Pläne für den Umbau des Allianzhauses an der Ecke Universitätsstraße/Gutenbergstraße wurden am Donnerstag im Bauausschuss präsentiert.

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Das Allianzhaus an der Ecke Universitätsstraße/Gutenbergstraße soll grundlegend umgebaut und erweitert werden.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. „Die Idee, das Gebäude zu renovieren, beschäftigte die Stadt seit mehr als zehn Jahren“, erläuterte Baudezernent Dr. Franz Kahle (Grüne). Nach mehreren gescheiterten Vorhaben, unter anderem dem Plan der Tenkhoff-Gruppe, stehe aber nun die Realisierung ­einer Sanierung kurz bevor. „Es soll nichts auf die lange Bank geschoben werden“, sagte Kahle. Wenn alles glatt gehe, könne der Baubeginn schon Ende dieses Jahres terminiert werden.

Nach der Vorstellung erster Pläne des Projekts im Gestaltungsbeirat (die OP berichtete) und im Denkmalbeirat präsentierte Klaus Diegelmann, Geschäftsführer der Werner Projektentwicklungs GmbH, zusammen mit zwei Architekten jetzt auch im Bauausschuss die Pläne.

Die „Werner Gruppe“ aus Fulda hatte auch federführend die Umgestaltung des „tegut“-Areals in Cappel betreut. „tegut“ soll auch nach einer Sanierung der Hauptmieter in dem ­„Allianzhaus“ bleiben. Allerdings wird sich ansonsten dort einiges ändern.

Parkhaus bleibt erhalten

So wird das Gebäude fünfgeschossig werden und damit nach oben wachsen. Die Höhe des Gebäudes wird nach der Sanierung an die Höhe der daneben gelegenen Häuser in der Universitätsstraße – Savigny-Hauses (Uni-Fachbereichs Jura) sowie das Sparkassengebäude – angepasst.

In den unteren beiden Stockwerken sowie in einem Untergeschoss sollen vorwiegend Flächen für den Einzelhandel entstehen. Nach den bisherigen Planungen sind neben „tegut“ noch Flächen für zwei größere „Fashion“-Läden sowie elf weiteren kleinen Shops und einem Discounter-Supermarkt (im Untergeschoss) von den Planern vorgeshen. In den Obergeschossen sollen Büros entstehen. Zudem bleibt den Planungen zufolge auch das Parkhaus erhalten, allerdings wird die Zufahrt leicht geändert.

Die maximale Verkaufsfläche werde derzeit mit bis zu 8000 Quadratmetern angesetzt, sagte Diegelmann. Im Tenkhoff-Konzept war noch von einer Verkaufs­fläche von 12.000 Quadratmetern die Rede gewesen, im Gestaltungsbeirat war noch von einer Fläche von 10.000 Quadratmetern die Rede.

Erste Visualisierung liegt vor

Besonderer Bestandteil des neuen Gesamtkonzepts ist die Integration eines Hotels im obersten Stockwerk in das gesamte Gebäude. Dafür gebe es jetzt noch zwei Interessenten, mit denen verhandelt werde, sagte Diegelmann.

Es liegt bereits eine erste Visualisierung der neuen Fassade vor, die aber noch ein wenig überarbeitet werden soll. Daraus wird aber schon erkennbar, dass ein helles Weiß die Fassadenfront zur Universitätsstraße hin dominieren soll.

Neu soll dort auch sein, dass eine Treppenterrasse von dem Gebäude zur Universitätsstraße hinführen soll und dass es mehr Eingänge geben soll als bisher. Bei den Ausschussmitgliedern stieß das Gesamtkonzept einhellig auf große Zustimmung. Abgestimmt werden musste aber nicht darüber, da es sich nur um eine Kenntnisnahme handelte.

von Manfred Hitzeroth

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