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Der Traum vom Marburger Spargel

Dagobertshausen Der Traum vom Marburger Spargel

Bislang wird in Mittelhessen kein Spargel angebaut. Doch dies ändert sich nun: In spätestens zwei Jahren soll die volle Ernte des Marburger Spargels da sein.

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Garten Eden in Dagobertshausen? Helfried Eden will den ersten Marburger Spargel ernten.

Quelle: Nadine Weigel

Dagobertshausen. Ob mit Kochschinken, Kartoffeln oder Kotelett: Spargel schmeckt den Deutschen zunehmend. Das weiße, violette oder grüne Edelgemüse ist beliebt, kalorienarm und gesund. Das Problem dabei: Es gibt keinen heimischen Spargel. Das nächste Anbaugebiet ist in Südhessen. Doch das soll sich nun ändern. In Dagobertshausen, auf den früheren Getreidefeldern von Landwirt August Scherer, betreibt Agraringenieur Helfried Eden für die neuen Besitzer die Landwirtschaft in Dagobertshausen weiter.

Eden hat 20 Jahre einen Betrieb in Ostwestfalen geleitet. Dort hat er Erdbeeren und Spargel angebaut. Seine Erfahrung will er nutzen, um den ersten Marburger Spargel anzubauen. „Einer muss ja mal anfangen“, sagt der 50-Jährige. Der Marburger Boden sei zwar schwerer und erwärme sich nicht so schnell wie der in Südhessen, aber er eigne sich für Spargel, sagt Eden. „Die Schwierigkeit ist, dass es hier kälter ist. Der Marburger Spargel wird wohl eine Woche später als der in Südhessen zu ernten sein“, sagt er. Apropos Ernte: Mit dieser ist erst in zwei Jahren zu rechnen. Mit etwas Glück könne man im nächsten Jahr ein paar Tage den Spargel stechen. Im Jahr 2013 könne die halbe Ernte da sein, die volle Ernte wird 2014 erwartet.

von Anna Ntemiris

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